Ohne Dokumente im Bus – Untersuchungshaft

Bundespolizei bringt nach Kontrolle auf der Inntalautobahn einen Nigerianer hinter Gitter

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Rosenheim / A93 – Die Bundespolizei hat am Mittwoch (8. August) einen Nigerianer hinter Gitter gebracht. Als Insasse eines Fernbusses hatte er bei Kiefersfelden zum wiederholten Mal versucht, illegal von Österreich nach Deutschland zu gelangen. In der Nacht überprüften Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle auf der A93 die Reisenden eines Busses aus Italien.

Ein 31-jähriger Afrikaner musste seine Reise nach Frankfurt beenden, da er die für die Einreise erforderlichen Dokumente nicht vorweisen konnte. In der Rosenheimer Dienststelle verweigerte er die Aussage und seine Mitwirkung bei der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der nigerianische Staatsangehörige bereits im Herbst 2016 ohne Papiere festgestellt worden war. Die Bundespolizisten hatten ihn wegen unerlaubter Einreise angezeigt und nach Österreich zurückgeschickt. Offenbar wollte der Mann nun erneut versucht, doch ins Land zu kommen.

 

Am Tag nach seiner Festnahme wurde er am Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Der zuständige Richter ordnete Untersuchungshaft an. Daraufhin brachten die Bundespolizisten den Nigerianer ins Gefängnis in Bad Reichenhall.

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