Gedanken des Tages

Anderls Kopfwäsche - heute geht's um Nässe

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Was man sagt und vorhat, das soll man auch machen. Und so haben meine Tochter und ich gestern Abend beschlossen, dass wir heute in der Früh eine stramme Runde zu Fuß gehen. Also ein Mix aus Nordic Walking ohne Stöcke und Family Talking mit stets viel Gesprächsstoff. Was wir so eigentlich nicht auf dem Zettel hatten, war, dass der Regen heute Vormittag wirklich ernst gemacht hat. Und so sind wir …

… bei ein paar Tröpfchen aus dem Haus gegangen und kurz darauf durch strömenden Regen marschiert. Was soll ich dazu sagen? Richtig genial schön war’s. Weil wir’s zugelassen haben. Meine Tochter sagte mir: „Die einen spüren den Regen, die anderen werden nass.“ So gesehen sind wir nicht nass geworden. Beim Gehen dachte ich mir, dass es auch in vielen anderen Lebensbereichen so sein sollte wie heute Früh. Einfach rausgehen und losmarschieren. Nicht die Umstände dafür verantwortlich machen, dass man sich abhalten lässt. Denn das Ergebnis ist so gut wie immer das gleiche: Das, was zuvor ungemütlich und schwierig erschienen ist, entpuppt sich beim Gehen als halb so wild. Besser noch – wenn man’s wirklich annimmt und sich darauf einlässt, sind scheinbar lästige Dinge und Hindernisse sogar was Schönes. Es kommt wie immer nur auf die Einstellung an. Deshalb war dieser Regenlauf für mich ein weiterer wichtiger Moment, um eben an dieser Einstellung weiter zu arbeiten. Ihr wünsche mir und Euch, dass wir den Regen immer wieder spüren. Nass werden sollen von mir aus die anderen …

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