Verschollen bei Vorderriß

Wo ist Jeffrey David Freiheit? Suche nach vermisstem Wanderer aus Kanada dauert an

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Bad Tölz – Am vergangenen Dienstag spätabends teilte die Ehefrau eines 32-jährigen Kanadiers telefonisch bei der Polizeiinspektion Schwaz/Tirol mit, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrem Ehemann habe. Der 32-Jährige befinde sich derzeit auf einer Alpenüberquerung München-Venedig. Angeblich sei er zuletzt am Karwendelhaus/Tirol gesehen worden.

Durch die österreichischen Polizeibehörden konnte letztendlich abgeklärt werden, dass der 32-Jährige vermutlich nicht in Tirol angekommen ist. Es konnte auch ermittelt werden, dass der abgängige Wanderer zuletzt im Bereich der Polizeiinspektion Bad Tölz unterwegs war.

Die Ehefrau hatte mittlerweile auf diversen Foren im Internet um Mithilfe bei der Suche nach ihrem Mann aufgerufen und das letzte Bild, ein Selfie, welches von ihrem Mann auf der Wanderung gemacht wurde, eingestellt.

Es handelt sich bei dem Abgängigen um Jeffrey David Freiheit aus Brandon/Kanada.

Die österreichischen Polizeibehörden informierten hiesige Dienststelle über die Vermissung des Kanadiers am 9. und 10. August.

Erste Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Tölz konnte den Hinweis verifizieren, dass Herr Freiheit die Nacht vom 1. auf den 2. August  in Bad Tölz verbrachte. Am 2. August machte sich Freiheit auf den Weg nach Lenggries. Ziel war das Brauneck. Ferner ist gesichert, dass er auf der Tölzer Hütte einkehrte, dass er sich auf dem Weg zur Tutzinger Hütte aufgemacht hatte.

Die bisher eigeleiteten ergebnislosen Suchmaßnahmen, sowie ein Zeugenhinweis von gestern Abend legen nun den Schluss nahe, dass Freiheit nach Übernachtung in der Tutzinger Hütte tatsächlich wie geplant am 3. August auf dem Weg nach Vorderriß war.

Am heutigen Tage konzentrieren sich die Suchmaßnahmen auf den Bereich Jachenau-Vorderriß. Das Gasthaus Post in Vorderriß war nach dem hier bekannten Routenplan des Kanadiers das Ziel am 3. August. Dort kam er jedoch nach derzeitigen Erkenntnissen nicht an.

Neben der Bergwacht waren Hubschrauber der Polizei (Bayern/Bundespolizei) sowie Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei im Einsatz. So wie heute auch wieder.

Ein großes Lob ist hierbei der Bergwacht für ihr engagiertes und professionelles Handeln auszusprechen. Beteiligt unter anderem die Bergwachten Lenggries, Benediktbeuern, Kochel, Penzberg. Auch Rettungs-, Lawinenhunde der Bergwacht befanden sich im Einsatz.

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