Kampenwand: Drei Einsätze der Bergwacht

Verletzungen an Gesicht, Sprunggelenk und am Kopf - drei Personen gerettet

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Am gestrigen Sonntag wurde die Bergwacht zu drei Bergrettungseinsätzen an der Kampenwand gerufen. Gegen 10 Uhr war eine 48-Jährige aus dem Landkreis schwer gestürzt. Im Abstieg von den sogenannten Kaisersälen war die Frau gestolpert und hatte sich eine schwere Gesichtsschädelverletzung zugezogen. Zwei zufällig anwesende Rosenheimer Bergwachtler leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Bergwacht.

Die Frau wurde medizinisch versorgt, vom Münchener Rettungshubschrauber Christoph 1 per Seilwinde aufgenommen und in eine Münchner Klinik geflogen.

Um 14.45 Uhr der nächste Notruf. Eine 36-jährige Frau aus Baden-Württemberg hatte sich auf dem Reitweg am Sprunggelenk verletzt und konnte nicht mehr absteigen. Die Bergwacht Wasserburg brachte die Patientin mit der Gebirgstrage zu einer Forststrasse und übergab sie an das Rettungsfahrzeug der Bergwacht Aschau.

Während der Übergabe wurde der nächste Notfall, wieder im Bereich der Kaisersäle gemeldet. Ein 77-jähriger aus dem Landkreis Traunstein war im Abstieg vom Gipfel der Kampenwand gestürzt, hatte sich eine stark blutende Kopfplatzwunde und eine Knieverletzung zugezogen. Den Transport in die Klinik übernahm der Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14.

Insgesamt waren sieben Bergwachtler rund vier Stunden im Einsatz.

Fotos: Bergwacht

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