Rosenheim: Angetrunkene Kinder am Bahnhof

Nach Mitternacht - Zwölfjährige Buben waren daheim ausgerissen

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Rosenheim – Erst tranken sie daheim heimlich Bier und dann bekamen sie Hunger: Zwei Buben – zwölf Jahre alt – haben sich mitten in der gestrigen Nacht in Rosenheim von zu Hause davongeschlichen. Ohne das Wissen der Eltern hatten die beiden Kinder die Wohnung verlassen und sich zum Rosenheimer Bahnhof begeben. Dort fielen die Minderjährigen der Bundespolizei auf, als sie gegen 1 Uhr deutlich schwankend auf dem Bahnsteig spazierten.

Die Bundespolizisten nahmen sich der Kinder, die der Bahnsteigkante gefährlich nahe gekommen seien, schnell an. Die Ausreißer erklärten, dass sie sich im Keller am heimischen Biervorrat und anschließend Hunger bekommen hätten.

Deshalb wären sie aufgebrochen, um sich in der Stadt noch etwas zu essen zu besorgen. Wie viel Bier sie vorher konsumiert hatten, konnten sie nicht mehr sagen. Die Beamten brachten die Buben nach eingehender Belehrung nach Hause und klingelten die Mutter aus dem Bett.

Das Erstaunen war groß, denn die Erziehungsberechtigte hatte offenbar nicht bemerkt, dass die jungen „Nachtschwärmer“ erst zum Biertrinken den Keller aufgesucht und anschließend einen Ausflug in die Stadt unternommen hatten.

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