Emanuel Buchmann bester Fahrer

Technisch anspruchsvoller Kurs auf 32 Kilometern bei der Vuelta a España

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Die finale Woche der Vuelta a España wurde mit einem Einzelzeitfahren eingeläutet. Bester BORA-hansgrohe- Fahrer wurde Klassementfahrer Emanuel Buchmann, der in einer Zeit von 40:58 die Ziellinie querte. Im Gesamtklassement rutschte der BORA-hansgrohe auf Platz elf ab. Zeitfahrass R. Dennis sicherte sich mit einer respektablen Zeit von 37:57 den Tagessieg.

Die Etappe
Das gestrige Einzelzeitfahren führte von Santillana del Mar über 32 Kilometer nach Torrelavega. Es war ein technisch anspruchsvoller Kurs, der einige wellige Passagen aufwies. Es sollte ein Kurs vor allem für die Zeitfahrspezialisten im Feld sein, und könnte somit auch zu einer kleinen Veränderung im Gesamtklassement führen.

Die Team-Taktik
Für BORA-hansgrohe bedeutete das Zeitfahren, dass vor allem Klassementfahrer Emanuel Buchmann keine wertvolle Zeit verlieren sollte. Der Ravensburger sollte den Kurs sicher absolvieren, jedoch auch ein Auge auf die Uhr haben. Für alle anderen Fahrer war die Devise den heutigen Kurs sicher zu absolvieren.

Das Rennen
Der erste BORA-hansgrohe Fahrer, der die Startrampe verließ, war Micheal Schwarzmann. In einer Zeit von 43:51 bewältigte er den Kurs. Die nächsten Fahrer waren Marcus Burghardt, gefolgt vom UCI-Weltmeister Peter Sagan, der mit einer Zeit von 43:14 die Ziellinie querte. Die Zeit stoppte bei Giro d’Italia Etappensieger Lukas Pöstlberger nach 42:46 Minuten, was Platz 89 bedeutete. Der Australier Jay McCarthy kam nach 41:32 Minuten ins Stadion von Torrelavega auf Platz 54 an. Am späten Nachmittag verließen die Kletterasse des Teams die Rampe. Rafal Majka querte nach 32 anspruchsvollen Kilometern die Ziellinie auf Platz 47. Teamkollege Davide Formolo hatte am Ende der Etappe wenige Minuten Rückstand auf R. Dennis, der schon früh die Bestzeit des Tages festlegte. Der letzte BORA-hansgrohe Fahrer, der auf die Strecke ging, war Emanuel Buchmann. Emanuel beendete die technisch schwierige Strecke in einer Zeit von 40:58, was Platz 42 am Ende des Tages war. Im Gesamtklassement rangiert Emanuel Buchmann nun auf dem elften Platz. Wie erwartet, sicherte sich R. Dennis mit einer respektablen Zeit von 37:57 den Tagessieg.

Ergebnis
01       R. Dennis                    37:57
02        J. Rosskopf               +0:50
03        J. Castroviejo            +0:50
42        E. Buchmann             +3:01
47        R. Majka                     +3:09
55        J. McCarthy               +3:35
58        M. Burghardt             +3:49
64        D. Formolo                 +4:02
89        L. Pöstlberger            +4:49
107      P. Sagan                     +5:16
132      M. Schwarzmann     +5:54

Reaktionen im Ziel

„Ich bin kein Zeitfahrspezialist, daher war das heutige Ziel, es zu probieren stark zu fahren und keine Zeit liegen zu lassen aber nicht in den roten Bereich zu gehen. Es liegen einige schwere Bergetappen vor uns, und wir wollen dort unsere Chancen nutzen. Meine Form ist da, wo sie nach zwei Wochen einer harten Vuelta sein soll. Hätte ich nicht den Sturz und einen Defekt gehabt, wäre ich sicherlich in einer besseren Position, aber das ist Radsport und nun blicke ich auf die kommenden letzten 5 Etappen.“ – Emanuel Buchmann

„Nach dem Ruhetag wollten wir mit Emu ein solides Zeitfahren abspulen. Wir haben nicht so viel Zeit liegen gelassen, daher ist das Resultat okay für uns. Wir wissen, dass die nächsten Tage extrem schwierig werden und größere Zeitabstände zu erwarten sind. Auch die anderen Fahrer haben Kraft für die kommenden Tage gespart, daher sind wir zufrieden mit dem heutigen Verlauf der Etappe.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

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