A8: Jede Menge Holz bei der Kontrolle

Zwölf Holztransporter geprüft - zehn durften nicht weiterfahren

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A8 – Heute am frühen Morgen führte der Schwerverkehrskontrolltrupp der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim auf der BAB 8 in Richtung Salzburg eine Kontrolle bei Holztransporten durch. Im Rahmen der vierstündigen Kontrolle konnte durch die mobilen Trupps der Verkehrspolizei zwölf Holzfahrzeuge angehalten und überprüft werden. Bei zehn Fahrzeugen musste die Weiterfahrt an Ort und Stelle untersagt werden.

Neben Verstößen, wie Ladungssicherung, Fahrpersonalgesetz und technischen Mängel, waren hauptsächlich Überladungen für die Abstellung verantwortlich. Bei Überladungen von mehr als 25 Prozent des zulässigen Gewichtes kann man auch nicht mehr von Haarspalterei durch die Beamten reden.

Alle abgestellten Fahrzeuge mussten die Überschreitung des Gewichtes vor Ort bereinigen und konnten erst nach einer weiteren Kontrolle die Fahrt fortsetzen.

Überladene Fahrzeuge beanspruchen Straßen und Brücken um ein Vielfaches und zerstören dadurch die Infrastruktur. Das zulässige Gesamtgewicht bei Schwerfahrzeugen liegt grundsätzlich bei 40000 kg.

Entgegen der Annahme einiger Firmen dürfen Holztransporte nicht automatisch mit einem Gewicht von 41800 kg auf Autobahnen fahren. Es müssen noch weitere Auflage und Regeln für einen solchen Transport berücksichtigt werden. Ein Hauptpunkt dabei ist das Mitführen einer gültigen Genehmigung nach § 29 StVO, in welcher das höhere Gewicht durch die zuständige Behörde bestätigt wird.

Insgesamt wurden durch die Beamten 15 Anzeigen gegen die Fahrer geschrieben. Die verhängten Bußgelder belaufen sich zwischen 135 Euro und 450 Euro. Bei zwei Firmen werden Gewinnabschöpfungsverfahren angestrebt, um den Wettbewerbsvorteil gegenüber dem gesetzestreuen Unternehmer auszugleichen.

Die Verkehrspolizei führt in der nächsten Zeit weitere Schwerpunktkontrollen durch, um die Gefahren auf der Autobahn zu minimieren.

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