Jetzt kommt der Altweibersommer

Hoch „Schorse" vertreibt den Regen und sorgt für mildere Temperaturen

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Orkantief „Fabienne“ brachte gestern Abend Orkanböen bis zu 159 km/h (Pfälzer Wald). Regional gab es große Schäden. Rund um Mainz wurden sogar Strommasten wie Streichhölzer abgeknickt. „Doch nun ist damit Gott sei Dank Schluss. Regen und Sturm sind schon wieder weg. In den kommenden Tagen gibt es viel Sonnenschein und Regen ist spätestens ab Dienstag kein Thema mehr. Am Donnerstag können im Südwesten sogar wieder Werte um 25 Grad erreicht werden“, verspricht Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Hoch „Schorse“ kommt – das ist der Schorsch auf friesisch …

„Jetzt kommt der Altweibersommer nach Deutschland. In den nächsten Tagen gibt es vielfach Sonnenschein und wieder steigende Temperaturen. Aber: Wir müssen mit geringeren Temperaturen als noch in der vergangenen Woche rechnen. Werte um oder über 30 Grad wird es nicht geben, wohl aber Werte bis zu 25 Grad im Schatten, wie zum Beispiel am Donnerstag im Südwesten von Deutschland. Und morgens ist es oftmals recht frisch. Die Frühwerte liegen meist unter 10 Grad, stellenweise müssen wir sogar mit Bodenfrost rechnen. Es ist also nicht verkehrt langsam aber sicher auf Winterreifen umzusteigen“ erklärt Jung.

Grafik oben: Orkan Fabienne hat sich verzogen und ist heute Mittag schon über Osteuropa, dafür kommt zu uns das Altweibersommerhoch Schorse, www.wetter.net.

So geht es in den kommenden Tagen in Deutschland weiter:

Montag: 13 bis 18 Grad, im Norden noch ein paar Schauer, sonst trocken und sonnig

Dienstag: 14 bis 19 Grad, oft viel Sonne und trocken

Mittwoch: 16 bis 22 Grad, freundlich und trocken

Donnerstag: 18 bis 25 Grad, viel Sonne und trocken, im Norden ein paar Wolken

Freitag: 16 bis 24 Grad, mal Sonne, mal Wolken und weitgehend trocken

Samstag: 14 bis 18 Grad, freundlich und trocken

Sonntag: 16 bis 21 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, trocken

Montag: 14 bis 19 Grad, mal Sonne, mal ein paar Wolken, trocken

Wer beim gestrigen Regen nichts abbekommen hat, der muss sich nun wieder gedulden. In den nächsten sieben Tagen gibt es abgesehen von den heutigen Schauern im Norden keinen Niederschlag mehr.

Es geht wieder trocken und recht sonnig weiter. Nach den aktuellen Berechnungen könnte das neue Hochdruckwetter eine ganze Weile andauern. „Schaut man sich die mittelfristigen Trends an, dann könnte der Altweibersommer bis weit in die erste Oktoberdekade hinein weitergehen. Aber dafür bekommen wir nun verstärkt den ersten Frost der Saison und zwar in den klaren Nächten. Vielerorts kommt es dann zu Bodenfrost, stellenweise ist sogar Luftfrost möglich“, so Wetterexperte Jung.

 

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