In die Herzen der Dörfer investieren

Sanierung, Modernisierung und Wiederbelebung: Freistaat fördert das

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Für ihre Bauprojekte im Rahmen der Dorferneuerung erhalten jetzt private Bauherren in Bayern insgesamt rund 4,5 Millionen Euro Fördermittel. Das hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München mitgeteilt. „Unsere Dörfer leben vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger und von ihren Investitionen in lebendige Ortskerne“, sagte die Ministerin. Die Sanierung, Modernisierung und Wiederbelebung leerstehender oder veralteter Gebäude sei ein unschätzbarer Beitrag für dauerhaft attraktive und lebenswerte Dörfer.

Laut Kaniber ist die Innenentwicklung der Ortschaften zudem ein wirksames Mittel, um den Flächenverbrauch zu bremsen: „Wer in die Herzen der Dörfer investiert, setzt ein wichtiges Signal gegen die Zersiedelung der Landschaft“, so die Ministerin. Nach ihren Worten sind die privaten Bauprojekte darüber hinaus ein echtes Konjunkturprogramm für den ländlichen Raum: Die 522 privaten Bauherren haben in ihren Regionen insgesamt Investitionen von rund 33 Millionen Euro ausgelöst.

Die Ministerin sieht die Förderung durch den Freistaat als gut angelegtes Geld. Schließlich sei ein solches Engagement in alte Bausubstanz meist auch mit höheren Kosten und großem Aufwand verbunden.

Der Freistaat stehe den Kommunen und privaten Investoren aber auch beratend zur Seite: Die landesweit sieben Ämter für Ländliche Entwicklung betreuen derzeit Dorferneuerungen in 2 161 Ortschaften. Schwerpunkte sind Innenentwicklung, Flächensparen, Verbesserung der Grundversorgung und des sozialen Zusammenhalts sowie Aktivierung der Eigenkräfte und Potenziale in den Dörfern.

Weitere Infos zur Dorferneuerung gibt es im Internet unter www.landentwicklung.bayern.de.

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