„Schechen ist Vorbild beim altersgerechten Wohnbau“

Ortsbegehung der SPD-Landtagskandidatin Alexandra Burgmaier in Schechen

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Schechen – „Ich würde mir mehr Gemeinden wünschen, die ihren Senioren solche Möglichkeiten bieten können“, meinte Alexandra Burgmaier bei der Besichtigung der jüngsten Wohnbauprojekte für Senioren in Schechen. Unter Führung von Bürgermeister Hans Holzmeier wurde zuerst das Seniorenwohnheim der Modest Mitterhuber Stiftung besichtigt, begleitet von Erika Mitterhuber, der Nichte des verstorbenen Modest Mitterhuber.

Foto: Schechens Bürgermeister Hans Holzmeier (2.v.l.) und SPD-Landtagskandidatin Alexandra Burgmaier (3. v.l.) vor dem Seniorenwohnheim der Modest Mitterhuber Stiftung

 

Hier sind fünf 3-Dreizimmerwohnungen und elf 2-Zimmerwohnungen entstanden und bereits bewohnt. Das Seniorenwohnheim ist im Eigentum der Gemeinde Schechen und ist nur für Rentner, die das 60ste Lebensjahr vollendet haben, Menschen mit Behinderung und für erwerbsunfähige Personen gedacht. Dabei dürfen bestimmte Einkommens- bzw. Vermögensgrenzen nicht überschritten werden. „Ein schönes Beispiel, wie Kommunen für bezahlbares Wohnen im Alter eintreten können“, meinte Burgmaier und bekräftigte ihre Forderung nach mehr Schaffung von Wohnraum auf gemeinde- oder staatseigenen Grundstücken. Solche Projekte – ebenso wie das anschließend besichtigte Altersheim an der Bahnhofstraße – würden durch private Investoren eben nicht realisiert, so dass Kommunen oder Freistaat eine besondere Verantwortung zukäme, da sie ja ohne kommerzielle Interessen bauen könnten. „Dazu müssen Bund und Freistaat Bayern alle im Besitz befindlichen bebaubaren Grundstücke den Kommunen anbieten und sie auch bei der Baurealisierung unterstützen“, forderte Burgmaier. Der Bedarf sei da, aber es dürfe nicht sein, dass mutige und innovative Bürgermeister und Gemeinderäte – wie in Schechen – mit ihren Projekten Einzelfälle blieben. „Der Freistaat muss Anreize setzen, damit alle Gemeinden diese Entwicklung mitmachen können und bei der Umsetzung als Partner auf Augenhöhe agieren“, ist Burgmaier überzeugt.

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