Vagen: „Digitale Bildung“ als Schulfach

Dieter Janecek (MdB) von den Grünen zu Besuch im Boschnhaus Vagen

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Feldkirchen-Westerham – Wahlkampfauftritt von Dieter Janecek, Mitglied des Bundestages (Bündnis90/Grüne) besuchte im Boschnhaus Vagen. Janecek ist im Ausschuss Digitale Agenda und für Wirtschaft und Energie tätig, außerdem Mitglied der Enquete-Komission „Künstliche Intelligenz“. Deshalb standen Themen wie Digitalisierung fürs das Gemeinwohl, Digitalisierung im Bereich Mobilität, Digitale Verwaltung, Breitbandausbau, Digitale Bildung, Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt im Fokus bei seinem Abstecher ins Mangfalltal.

Foto: Martin Knobel, Landtagskandidat Rosenheim West, Dieter Janecek, Mitgl.des Bundestages, Michael Günzl, Sprecher Ortsverbandes Grüne Feldkirchen-Westerham (v.l.)

Janecek bemängelte, dass der Glasfaserausbau in Deutschland gegenüber anderen Ländern weit hinterher hinkt: „In Schweden befindet sich das Netz in der Hand der Kommunen, was erhebliche Vorteile bringt und zu einem schnelleren Ausbau führt“, erzählte er. Deshalb fordert Janecek in diesem Bereich mehr staatlichen Einfluss. Interessant: Das Intrernet hat weltweit einen höheren Anteil am Energieverbrauch als der Flugverkehr. Die Grünen fordern diesen Energieverbrauch mit erneuerbaren Energien abzudecken.

Die Digitale Bildung ist ebenfalls ein Schwerpunkt des Bundestagsabgeordneten. Seine Anregung: In Schulen sollen unsere Kinder ein eigenes Schulfach zu diesem Thema bekommen, um diese auf die Vorteile und Nachteile der Digitalisierung besser vorzubereiten. Laptopklassen sind seiner Meinung nach nicht der richtige Weg, die Schreib-und Lesefähigkeiten unserer SchülerInnen werden dadurch nicht verbessert.

„Die „seltenen Erden“ die für die Batterien und Akkus benötigt werden, dürfen nicht auf Kosten der Menschen in Chile und Kongo abgebaut werden, die Globalisierung kann fair und sozial gestaltet werden“, forderte Janecek. „Die für die Digitalisierung benötigte Software, darf nicht in Händen einiger weniger Konzerne bleiben, sondern sollte für alle zugänglich gemacht werden.“

Die weiteren angesprochenen Punkte:

• Die Vernetzung über die „smart technology“ ist wichtig für den optimierten Energiebedarf, bei PV-Anlagen und Blockheizkraftwerken, darf jedoch nicht zu einem gläsernen Menschen führen.

• Das Smartphone kann eine Chance sein um die Mobilität zu verbessern und zu optimieren, Carsharing Modelle, Autos können per smartphone ausgeliehen, bezahlt und sogar geöffnet werden.

• Im Bereich der Bahn gibt es erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich Digitalisierung, damit die BürgerInnen bequem und einfach Fahrpläne,Tickets und auch Wlan zur Verfügung haben.

 

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