Bruckmühl: Werke von Zipser und Arnold

Malerei, Skulpturen und Papierarbeiten ab 21. Oktober in der Galerie Markt Bruckmühl

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Bruckmühl – Die Galerie Markt Bruckmühl zeigt in ihrer neuen Ausstellung ab 21. Oktober Skulpturen und Papierarbeiten von Pomona Zipser und Malerei von Ludwig Arnold. Bei der Vernissage am Sonntag, den 21. Oktober, spricht Selima Niggl ab 11 Uhr die einführenden Worte. Die Ausstellung geht bis zum 25. November. Öffnungszeiten am Ende des Textes.

Pomona Zipser, Jahrgang 1958, geboren in Rumänien, lebt seit 1970 in der Bundesrepublik Deutschland. Sie studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, München bei Mac Zimmermann und Bildhauerei an der Hochschule der Künste, Berlin bei Lothar Fischer. Ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes ermöglichte ihr das Studium der Fresko-Maltechnik in Rumänien. Ihre Arbeiten sind seit 1984 in Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Die Skulpturen von Pomona Zipser erinnern durch ihr Material häufig an Treibholz, an zufällig Gefundenes, lose zusammengefügt. Gestaltung und Ausformung ihrer Skulpturen weisen gleichzeitig aber auch geometrische Gesetzmäßigkeiten auf. Ob liegend, stehend oder hängend, verkörpern sie Ordnung und Anordnung zugleich. „Ich mache eine Skulptur, um etwas sehen oder hinstellen zu können, das mich in der Vorstellung beschäftigt. Eine Idee fesselt mich, aber sie ist undeutlich und nicht greifbar. Sie geben mir Formen vor, mit denen ich das, was ich suche, allmählich entstehen lassen kann. Mein Vergnügen ist, dass die Idee bei der Arbeit sichtbar wird“, sagt die Künstlerin selbst über ihre Arbeit. Es entstehen dabei Werke, die an mechanische Apparaturen erinnern, aber auch an die Archaik längst vergangener Zeiten. Kunstvoll durchdacht, spiegeln sie immer noch den organischen Charakter des Ausgangsmaterials wider. Pomona Zipser lebt und arbeitet in Berlin.

Ludwig Arnold, Jahrgang 1950, studierte an der Akademie der Bildenden Künste, München, war Meisterschüler bei Rudi Tröger; 1988/89 erhielt er ein USA-Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Im Jahre 2016 war Ludwig Arnold Stadtmaler in Bremervörde. Seine Arbeiten sind seit 1983 regelmäßig in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Die Motive seiner gegenständlichen Malerei sind sehr unterschiedlich: technische Großgeräte wie Flugzeuge, Hubschrauber, Autos, deren Vorlagen oft von fotografischen Aufnahmen, aus Zeitschriften oder von Werbematerialien stammen. Dazu Seelandschaften ohne Bebauung, Sonnenuntergänge, Szenen am Meer, Landschaften und Häuser, die in ihrer Bildsprache an klassische Hollywood-Filme erinnern. „Ganz sicher ist mein Sehen durch das amerikanische Kino geprägt: das Breitwandformat, die Farbigkeit, die Weite der Landschaften, aber auch durch unzählige andere gefilmte, fotografierte, gedruckte, gemalte und gezeichnete Bilder, die dann so eine Art Reservoir bilden, einen unbewussten Untergrund, aus dem dann die eignen Bilder entstehen“, erklärt der Künstler seine Inspiration. Für alle Anregungen aber gilt bei Ludwig Arnold eines: die Malerei steht bei der Umsetzung im Fokus. Mit breitem Pinselstrich mehr angedeutet als „ausgemalt“, entstehen Bilder von plastischer Tiefe die den Betrachter ins Innere entführen. Im Kino würde man sagen „in 3 D“. Ludwig Arnold lebt und arbeitet in München. Cornelia Ahrens

 

Ausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl

Pomona Zipser                                  Ludwig Arnold

Skulpturen, Papierarbeiten             Malerei

Dauer der Ausstellung: 21. Oktober bis 25. November

Vernissage: 21. Oktober um 11.00 Uhr

Einführung: Selima Niggl

Öffnungszeiten: Mittwoch jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr

 

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