Andreas Winhart nimmt Stellung

Wahlkampfrede in Willing am 30. September - AfD-Politiker bedauert Äußerung

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Bad Aibling – Die Rede von AfD-Landtagskandidat Andreas Winhart im Gmoahof Willing während der Wahlkampfveranstaltung am 30. September hat nicht nur lokal hohe Wellen geschlagen. Auch bundesweit kamen Winhart und seine Partei deswegen in die Schalgzeilen (wir berichteten). Jetzt hat die AfD in einer Pressemitteilung Winharts Stellungnahme dazu verschickt. Hier der komplette Wortlaut:

Bezüglich der Rede vom 30.9. in Willing/Bad Aibling nimmt Andreas Winhart wie folgt Stellung:

„Es tut mir leid, dass ich im Zuge meiner Rede in Willing Schwarzafrikaner nicht politisch korrekt angesprochen habe. Das hat zu berechtigter Kritik geführt. Dies war meinem Ärger geschuldet, dass die Bevölkerung vor gewissen Ansteckungsgefahren nicht in ausreichendem Maße geschützt oder in notwendigem Maße darüber aufgeklärt wird. Da ich einer Generation angehöre, der diese Begriffe im täglichen Sprachgebrauch begegneten, sei es als Süßspeise oder in diversen literarischen Erzählungen, ist dies vielleicht nachempfindbar. Bei meiner Aussage ging es vorm Kern her ausschließlich um die Kritik an den Gesundheitsbehörden.“

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3 Gedanken zu „Andreas Winhart nimmt Stellung

  1. Ich lese gerade fassungslos Ihre Pseudoentschuldigung!
    Das taugt ja nicht einmal als Ausrede, völlig daneben! Bin mal gespannt was Ihre Parteigenossen mit Ihnen machen, wahrscheinlich werden Sie in den Bundesvorstand gewählt nachdem man Sie öffentlich gerügt und im Hinterzimmer sehr gelobt hat!
    Eine absolute Lachnummer die auch noch von über 10% der Bevölkerung gewählt wird!

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    1. Was eine Farce! Erst den großen Aufspieler mimen und dann kleinlaut eine solch lächerliche Entschuldigung abgeben, in der Hoffnung, dass Ihnen das irgendjemand abkauft. Die Oma muss erst noch geboren werden, die Ihnen das glaubt. In der Summe sind Sie dass, was Ihr Parteikollege so schön entfremdet hat, ein Fliegenschiss in der Geschichte, den ich hiermit aus meinem Gedächtnis lösche.

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  2. Günter Schlierbach

    Herr Winhart hat lediglich das praktiziert, was AfD-Redner nicht zum ersten Mal machen: In Reden vor Gesinnungsgenossen so richtig auf den Putz hauen und wenn es dann an die Öffentlichkeit dringt, dementieren oder dementieren lassen. Herr Winhart hat eine neue Variante kreiert: Gemeint waren ja gar nicht „die Neger“, sondern unsere Gesundheitsbehörden. Sehr originell. Was mir noch nicht ganz klar ist: Denkt der Herr Winhart wirklich so oder schätzt er seine Zuhörer so primitiv und doof ein, dass er mit derlei Sch…-Parolen punkten will?

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