Rosenheim: Apothekenleitung im Krankenhaus wechselt

Stephanie Hugues-Schulze folgt im RoMed Klinikum auf Johann Schindlbeck

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Rosenheim – Chefapotheker Johann Schindlbeck, seit November 1984 am Klinikum Rosenheim tätig, ab 1999 in leitender Position, verabschiedete sich Ende September von seiner Arbeit, die er bis zum letzten Tag mit hoher Kompetenz und viel Herzblut ausgeübt hat. Seine Nachfolgerin ist Stephanie Hugues-Schulze. Die erfahrene Apothekerin hat bereits 15 Jahre lang eine Krankenhausapotheke in Koblenz geleitet und freut sich nun auf die neue Herausforderung.

 

Foto: Geschäftsführer Günther Pfaffeneder (2.v.r.) wünschte gemeinsam mit Personaldirektor Hans Daxlberger (1.v.l.), Medizinischem Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe (2.v.l.) und Kaufmännischem Direktor Michael Müller (rechts) dem scheidenden Chefapotheker (M) für den Ruhestand alles erdenklich Gute und persönliches Wohlergehen.

 

Das RoMed Klinikum Rosenheim betreibt eine eigene große Krankenhausapotheke, die für die ordnungsgemäße und qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung der stationären Patienten der RoMed Kliniken in Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Rosenheim und Wasserburg am Inn zuständig ist. Außerdem wird die Orthopädische Kinderklinik Aschau von der Krankenhausapotheke versorgt.

Das Leistungsspektrum der Krankenhausapotheke umfasst weit mehr als lediglich den Einkauf und die Verteilung von Fertigarzneimitteln. Viele weitere Dienstleistungen gehören zum Aufgabengebiet, wie die Information und Beratung von Ärzten und Pflegepersonal in allen Fragen rund um die Arzneimittel oder die EDV-gestützte zentrale Zytostatikazubereitung, d. h. die Zubereitung von Medikamenten, die zur Behandlung von Tumorpatienten eingesetzt werden. In einem speziell dafür eingerichteten sterilen Labor werden ca. 11.000 dieser Zytostatika pro Jahr hergestellt. Zusätzliche werden Infusionen zur Schmerzbehandlung, Desinfektionslösungen zur Wundspülung und verschiedene Spezialrezepturen in diesem Labor hergestellt. Weitere Heilmittel, z. B. Salben, Kapseln und Zäpfchen für die Kinderabteilung oder ätherische Ölmischungen für die Geburtshilfe, stellt die Krankenhausapotheke nach Einzelrezepturen her.

 

 

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