Bad Aibling: Anabel Metz ins Amt eingeführt

Neue Konrektorin an der Sankt-Georg-Schule war vorher in Kolbermoor tätig

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Bad Aibling – Kenner der jüngeren deutschen Musikgeschichte denken bei dem Namen „Anabel“ natürlich sofort an das gleichnamige Stück von Reinhard Mey. Auch das Lehrerkollegium der Sankt-Georg-Schule. Und so gab’s bei der Amtseinführung von Anabel Metz am Freitag zur Mittagszeit gleich ein Ständchen der Lehrer für ihre neue Konrektorin zu den Klängen dieses Hits.

Foto: Ein Prosit auf die gute Zusammenarbeit – Bürgermeister Felix Schwaller, Anabel Metz, Schulamtsleiter Edgar Müller, Rektor Wolfgang Baumann (v.l.)

 

Spontan ebenfalls mit im Lehrer-Chor: Bürgermeister Felix Schwaller und Schulamtsleiter Edgar Müller, die im Anschluss daran auch einige Worte an die neue Stellvertreterin von Rektor Wolfgang Baumann richteten. Mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen konnte Aiblings Rathauschef Anabel Metz eine Art Jobgarantie geben: „Wir haben hier in der Stadt eine überdurchschnittliche Geburtenrate. Es geht richtig zu in Bad Aibling …“ Für den Schul-Nachwuchs ist also gesorgt.

Deshalb nahm Edgar Müller sogleich den anstehenden Neubau der Schule zum Anlass, um noch einmal ein Plädoyer für die große Variante zu halten. „Ein Schulhaus kann gar nicht groß genug sein“, sagte der Schulamtsleiter. „Ich habe in meiner Amtszeit bisher noch keine Schule kennengelernt, bei der ein Neu- oder Umbau am Ende zu groß war.“ Dann beschrieb er noch kurz den Lebensweg der neuen Konrektorin, die aus Bad Kissingen stammt und sowohl Kunstgeschichte, Deutsch, Germanistik und Lehramt Realschule studiert hat. Von 2012 bis 2018 war Anabel Metz an der Pauline-Thoma-Schule in Kolbermoor, dabei übernahm sie in diesem Jahr bereits kommissarisch die Konrektor-Stelle. Für Müller also die perfekte Wahl. „Die Sankt-Georg-Schule bekommt mit ihr eine ausgezeichnete Pädagogin und Organisatorin.“

Auch die Wertigkeit der Stelle hob er hervor. „Viele denken immer – einen Konrektor braucht’s doch nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Denn es ist wichtig, dass eine Schule ein Führungsteam und somit mehrere Ansprechpartner hat.“

Stadtpfarrer Georg Neumaier richtete ebenfalls noch ein paar Worte an Anabel Metz und übergab ihr lächelnd eine Kerze: „Wenn sie mal mit der Organisation hier nicht weiter wissen, dann zünden sie einfach eine Kerze an.“ Dass es soweit nicht kommen muss, ließ die neue Konrektorin in ihrem Schlusswort durchblicken: „Ich bin hier von Anfang an toll aufgenommen worden und habe mich in der Sankt-Georg-Schule sofort richtig wohlgefühlt.“

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