Bad Aibling: Lena reichte nicht

Trotz bestem Saisonspiel der Firegirls-Spielführerin setzte es in Göttingen eine 58:74-Niederlage

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Bad Aibling – Und wieder mal reichte es trotz engagierter Leistung am Ende nicht für die Basketballerinnen der TuS Bad Aibling FIREBALLS. Gegen die filippo Baskets BG 74 mussten sich die Firegirls am Ende mit 58:74 geschlagen geben. Dabei hatte die Aiblingerinnen durchaus die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. 

So ging das erste Viertel mit 23:20 gleich an die Gäste aus der Kurstadt. Die Firegirls waren hier absolut auf Augenhöhe und hatten auch eine ansehnliche Trefferquote. Allerdings zeigten sich hier schon erste Schwächen in der Defense, die das Bundesligateam im zweiten Spielabschnitt dann richtig büßen musste. Mit 22:10 ging dieses Viertel deutlich an die Gastgeberinnen aus Göttingen.

In der Halbzeit gab’s dann endlich Zeit für eine Verschnaufpause und die erneute Motivation, das Spiel doch noch zu gewinnen. Und so legten die Aiblingerinnen wieder ein Viertel hin, das die mitgereisten Fans wieder hoffen ließ. Nicht zuletzt dank Lena Bradaric, die ihre beste Saisonleistung zeigte und mit 16 Punkten zur Top-Scorerin der Firegirls avancierte. Allerdings ist eine Top-Leistung alleine dann doch zu wenig und so wurde Lindsay Sherbert an allen Ecken und Enden vermisst. Die treffsichere Punkte-Garantin der Firegirls musste sich einer Nasenoperation unterziehen und fehlte den Mädels von der Mangfall in vielen Spielsituationen.

Die letztendlich unbefriedigende Punkteausbeute war für Trainerin Ciara Iglehart allerdings nicht das hauptsächliche Problem. „Wir haben wirklich hart gekämpft und waren richtig gut in der Partie“, sagte sie nach Spielende. „Doch wieder einmal waren die Rebounds unser Hauptproblem. Da waren wir einfach nicht präsent und haben da vieles liegen lassen.“ Was auch das letzte Viertel zeigte – mit 9:21 gingen die Aiblinerinnen da baden und gaben so die Begegnung endgültig aus der Hand.

Was Team und Trainerin allerdings positiv stimmt: Die Moral war vorhanden – und im nächsten Spiel wird Lindsay Sherbert aller Voraussicht wieder dabei sein. Das findet erst am 25. November in Chemnitz gegen die ChemCats statt, da die ursprünglich geplante Partie zuhause gegen Meister Keltern auf den 30. Januar verlegt werden musste.

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