A93: Polnischer Gewalttäter muss über zwei Jahre ins Gefängnis

Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle wegen Raubes, Diebstahls und Körperverletzung

image_pdfimage_print

Rosenheim/A93 – Die Bundespolizei hat am Wochenende bei Grenzkontrollen auf der A93 innerhalb weniger Stunden mehrere Haftbefehle vollstreckt. Ein Pole musste eine über zweijährige Haftstrafe antreten. Auch für einen rumänischen Staatsangehörigen endete die Fahrt nach Deutschland hinter Gittern.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten einen Bus mit polnischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung eines 36-jährigen Reisenden fanden die Bundespolizisten heraus, dass die Staatsanwaltschaften in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) und Mosbach (Baden-Württemberg) nach ihm suchten. Wegen schweren Raubes, Diebstahls und Körperverletzung hat der Pole noch Freiheitsstrafen von insgesamt zwei Jahren und einem Monat zu verbüßen. Die Beamten brachten ihn in die Haftanstalt nach Bernau.

Nur ein paar Stunden später führte auch die Reise eines Rumänen ins Gefängnis. Er war bei Grenzkontrollen auf der A93 kontrolliert worden. Der 39-Jährige konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber mit Hilfe des Polizeicomputers stellte sich heraus, dass er wegen schweren Diebstahls vom Amtsgericht Böblingen (Baden-Württemberg) zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden war. Da der rumänische Staatsangehörige seine elfmonatige Haftstrafe jedoch bisher nicht angetreten hatte, lieferten Bundespolizisten den Mann in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren