Bad Aibling: Rente nach Zugunglück

Witwe eines gestorbenen Lokführers erhält 700 Euro im Monat

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Bad Aibling – Es ist ein schwacher Trost: Wie die „tz“ berichtet, erhält die Witwe (28) einer der beiden Lokführer, die bei dem Zugunglück in Bad Aibling gestorben sind, von der Bahn künftig eine Rente. Nach Angaben der Zeitung einigte sich die 28-Jährige in dieser Angelegenheit mit der DB Netz AG in einem Zivilprozess vor dem Landgericht in Traunstein. Das Ergebnis: Ab September 2020 gibt es für die Frau monatlich 700 Euro – bis ins Jahr 2064.

Dann wäre ihr Mann 79 Jahre alt geworden, bei dem Unglück am 9. Februar 2016 war er 30 Jahre alt und kam dabei ebenso wie der andere Lokführer und zehn weitere Menschen ums Leben.

Nach dem Unfall zeigte sich die Bahn als kooperativ und unbürokratisch. So übernahm das Unternehmen die Beerdigungskosten aller Opfer und gab auch Vorschüsse an Hinterbliebene, die 28-jährige Lokführerwitwe erhielt laut „tz“ 21 000 Euro. Auch die Kosten des Rechtsstreits trägt die Bahn zu 75 Prozent, den Rest übernimmt die Klägerin.

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