Rosenheim: Ermutigende Fortschritte

Lunge und Atemwege: Experten informierten über neueste Behandlungsmethoden

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Rosenheim – Beim mittlerweile 12. Pneumologietag, einem der regional größten, medizinischen Kongresse für Erkrankungen der Lunge und Atemwege, standen wieder die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet im Fokus. Die zahlreichen Referenten um Prof. Dr. Stephan Budweiser, Chefarzt der Medizinischen Klinik III am RoMed Klinikum Rosenheim, konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma, Lungenentzündung und Lungenembolie.

Foto: Organisator und mehrere Referenten des 12. Rosenheimer Pneumologietages (v.l.):  RoMed Chefarzt Prof. Dr. Stephan Budweiser und Dr. Michael Iberer, Prof. Dr. Carl Rauscher von der Universität Regensburg, Dr. Tobias Scheschkowski, Dr. Stefan Kaldune, Dr. Thomas Unterweger, Dr. Katharina Lehnherr und  Leitender Oberarzt Dr. Georg Lueg vom RoMed Klinikum Rosenheim.

Besonders beachtlich sind derzeit die Behandlungserfolge auf dem Gebiet des Lungenkrebses. Mittels Einsatz der sogenannten Immuntherapie, für deren Entwicklung kürzlich der Nobelpreis für Medizin vergeben wurde, kann das Wachstum von Lungenkrebszellen gezielt gebremst werden.

Prof. Stephan Budweiser: „Dadurch kann man den Lungenkrebs bei vielen der Patienten selbst im fortgeschrittenen Stadium teilweise über Jahre hinweg meist nebenwirkungsarm unter Kontrolle halten.“

Für eine andere Gruppe von Lungenkrebspatienten kann man Mutationen (Gendefekte) gezielt behandeln, so dass heute ein deutlich kleinerer Anteil von Patienten einer Chemotherapie zugeführt werden muss.

Foto: RoMed Kliniken

 

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