Der so besondere 9. November!

MdB Daniela Ludwig: „Mauerfall und die Reichspogromnacht mahnen uns"

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Landkreis – „Die Bilder vom 9. November 1989 haben sich in das Gedächtnis vieler Menschen eingebrannt. Der Mauerfall war eine Sternstunde für den Freiheitswillen der Bürger und die Kraft der Demokratie. Wir dürfen das niemals vergessen! Wir leben jetzt im 30. Jahr nach dem national wie international so bedeutsamen Mauerfall – und wir können auf das Erreichte stolz sein. Deutschland ist an seiner Geschichte gewachsen und sogar gestärkt aus ihr hervor gegangen.“ Das sagt die CSU-Bundestagsabgeordnete und Stellvertretende CSU-Generalsekretärin, Daniela Ludwig aus Rosenheim, zum 29. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November …

Der 9. November bleibt zugleich aber auch mit der Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 verbunden.

„Vor 80 Jahren brannten in Deutschland Geschäfte und Synagogen“, so Ludwig weiter. „Beide Ereignisse, der Mauerfall und die Reichspogromnacht, mahnen dazu,  Extremismus und Radikalismus in Deutschland nicht zu dulden. Wir dürfen nicht aufhören, für unsere Demokratie in Deutschland zu kämpfen und uns gegen jegliche Form von Extremismus zu stellen. Das ist für mich nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eine echte Herzensangelegenheit, der ich mich verpflichtet fühle.“

Ludwig: „Der 9. November 1989 veränderte unsere gesamtdeutsche Geschichte zum Positiven. So viele Jahrzehnte waren die Menschen in Ost und West voneinander getrennt, viel zu lange stellte die innerdeutsche Mauer eine unüberwindbare Hürde dar, bis sich vor 29 Jahren der eiserne Vorhang endlich wieder öffnete und das zusammen führte, was zusammen gehört. Wenn wir heute mit offenen Augen durch unser Land gehen, dann ist überall greifbar, dass sich seither viel getan hat. Bei der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland hat es große Fortschritte gegeben.

Das war und ist eine große Herausforderung, die wir als Union gern und aus vollem Herzen annehmen, denn wir wollen die Lebensleistung der Menschen im Osten würdigen. Es ist unübersehbar: Seit der Wiedervereinigung geht es mit den neuen Bundesländern kontinuierlich bergauf.“

Die Arbeitslosigkeit im Osten befinde sich auf einem historischen Tiefstand, einige Regionen wie beispielsweise Jena und Leipzig hätten in der Wirtschaftskraft bereits westdeutsche Regionen überholt. Nach dem Bericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit seien die Tariflöhne im Osten Deutschlands mit 98 Prozent des Westniveaus fast angeglichen. Die Angleichung der Renten werde bis 2024 vollzogen sein.

Mit rund 44,3 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland habe es 2017 einen erneuten Rekordwert seit der Wiedervereinigung gegeben. Rund 18 Prozent davon seien auf die ostdeutschen Ländern entfallen. Damit sei in Ostdeutschland der höchste Stand der Wiedervereinigung erreicht worden.

„Diese Zahlen sind nicht nur ein Beleg für die erfolgreichen Bemühungen der Bundesregierung“, betonte Ludwig. „Zu verdanken ist diese Bilanz auch der engagierten Arbeit der Menschen in den neuen Bundesländern. Sie haben einen großen Anteil daran, dass die Lebensqualität in den neuen Bundesländern immer weiter steigt.“

Trotzdem gebe es noch Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen. Ludwig erinnerte daran, dass es die Bürger der ehemaligen DDR waren, die das Unrechtsregime der SED zu Fall gebracht haben.

Foto: Tobias Koch / Quelle CSU Ludwig

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