Altlandkreis: Wasser muss abgekocht werden

Bad Aibling, Jarezöd und Bad Feilnbach betroffen - Wasserfilter sinnvoll - Informationen dazu über die AIB-Stimme

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Bad Aibling – Nun hat’s nach Feldkirchen-Westerham auch die Wasserleitungen von Bad Aibling, sowie den Wasserbeschaffungsverband Jarezöd und Stadtteile von Bad Feilnbach erwischt: Wegen bakterieller Verunreinigung wurde für diese Bereiche von den Stadtwerken Rosenheim eine Abkochverfügung erlassen. Wer jetzt Sorge um seine Gesundheit hat – mit einem Wasserfilter, der auch Bakterien aus dem Wasser nimmt, muss das nicht sein. Wer sich dafür interessiert, nimmt einfach Kontakt mit der Redaktion der AIB-Stimme auf. Da gibt’s nähere Informationen. Alle Infos dazu am Ende des Textes.

Bei einer Routinebeprobung im Trinkwasser-Leitungsnetz der Stadtwerke Bad Aibling wurde in einem Hochbehälter eine geringe Anzahl Keime nachgewiesen. Da eine Verunreinigung des Trinkwassers nicht ausgeschlossen werden kann, wurde vorsorglich ein Abkochgebot vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim ausgesprochen.

Von dem Abkochgebot betroffen sind alle Haushalte des Versorgungsnetzes der Stadtwerke Bad Aibling. Die Ursache für die Verunreinigung ist bisher unklar. Es wird eine weitergehende Ursachenforschung durchgeführt.

Gleichzeitig wurde eine Chlorung des Leitungsnetzes veranlasst. Sobald eine ausreichende Chlorkonzentration im Leitungsnetz vorhanden ist und das Trinkwasser nicht mehr abgekocht werden muss, werden die Stadtwerke Bad Aibling die Bevölkerung davon informieren.

Was ist zu tun? 

Für das betroffene Leitungsnetz gilt ein Abkochgebot, um eventuelle Krankheitserreger abzutöten. Das heißt, das Leitungswasser sollte kurz kräftig sprudelnd erhitzt werden, insbesondere bei folgender Verwendung:

• Trinken und Getränkezubereitung (auch Eiswürfel)
• Zubereiten von Lebensmitteln
• Waschen von Obst, Gemüse, Salat oder anderen Lebensmitteln
• Medizinische Zwecke (z.B. Wundreinigung, Nasenspülen)
• Zähne putzen
• Es bestehen nach derzeitigem Sachstand keine Einschränkungen für das Benutzen von Geschirrspülern und Waschmaschinen.

Hinweise für die Verbraucher aufgrund der Chlorung des Trinkwassers: 

• Grundsätzlich ist gechlortes Wasser, wie es derzeit angeboten wird, gesundheitlich völlig unbedenklich.
• Die Chlorung ist ein amtlich zugelassenes Verfahren zur Desinfektion des Trinkwassers. Bei Konzentrationen von 0,1 bis 0,3 mg Chlor/Liter Wasser ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen.
• Schwangere und Säuglinge können auf Mineralwasser umsteigen, um eine gesundheitliche Beeinträchtigung völlig auszuschließen –
• Kaffee und Tee kann mit gechlortem Wasser gekocht werden, allerdings kann u.U. ein leichter Chlorgeruch bei warmen Wasser eher wahrnehmbar sein und den Geschmack der Getränke verändern.
• Tiere können das gechlorte Wasser unbedenklich trinken
• Über die Dauer der Chlorung entscheidet das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim.
• Die Stadtwerke Bad Aibling arbeiten eng mit der Behörde zusammen und werden die Bevölkerung weiter über den aktuellen Stand informieren

Pressemeldung Stadtwerke Rosenheim

Wichtige Information:

Da es in vielen Gegenden- auch bei uns – immer wieder zu bakteriellen Verunreinigungen des Trinkwassers kommen kann, ist es ratsam, generell sein Wasser durch einen Filter zu reinigen, der neben grobstofflichem Schmutz auch Bakterien eliminiert. Genauere Infos dazu gibt’s unter:

info@aib-stimme.de

oder unter

08064-90 58 60

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