A93: Flucht vor Bundespolizei

Kurze Verfolgungsjagd auf der Inntalautobahn - gesuchter Rumäne hat „gute“ Gründe für Flucht

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A93/Kiefersfelden/Oberaudorf – Rosenheimer Bundespolizisten haben am Wochenende einen rumänischen Staatsangehörigen ins Gefängnis gebracht. Dieser wollte sich zunächst einer Kontrolle auf der A93 entziehen. Der 52-Jährige hatte offenbar „gute“ Gründe für seine Flucht.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden missachtete der Fahrer eines in Deutschland zugelassenen Wagens die Anhaltesignale der Beamten. Anstatt im Kontrollzelt zu stoppen, beschleunigte der Fahrzeugführer und fuhr zurück auf die Autobahn in Richtung Rosenheim. Nach kurzer Verfolgung konnte das Auto auf Höhe Oberaudorf aus dem Verkehr gezogen werden. Bei der Überprüfung der Insassen wurde schnell klar, warum der Rumäne hinterm Steuer kein Interesse an einer Kontrolle hatte. Wegen besonders schweren Diebstahls wurde er mit einem Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz gesucht. Bereits 2014 soll der Mann in Rheinland-Pfalz von einer Baustelle rund 1.500 Meter Kabel im Wert von etwa 6.000 Euro entwendet haben. Das Buntmetall habe er anschließend gewinnbringend veräußern wollen.

Auch auf der Inntalautobahn fanden die Beamten im Fahrzeug des Festgenommenen verschiedene Aufbruchswerkzeuge und mehrere Kabelrollen. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Ob sie einem weiteren Diebstahl zugeordnet werden können, wird derzeit von Ermittlern der Rosenheimer Bundespolizei überprüft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der Rumäne auf richterliche Anordnung hin die Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Traunstein antreten.

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