A93: Ungebremst aufs Stauende

Abgelenkter Lkw-Fahrer verursacht schweren Auffahrunfall mit zwei Verletzten - lange Staus

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Inntalautobahn – Aufgrund von Fahrbahnarbeiten wurde am heutigen Vormittag der rechte Fahrstreifen der zweispurigen A 93 Richtung Rosenheim etwa einen Kilomter vor dem Inntaldreieck gesperrt. Der Rückstau zur Unfallzeit betrug rund einen Kilometer. Ein 65-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim befuhr um 13.50 Uhr mit seinem 40-Tonnen-Sattelzug den rechten Fahrstreifen. Dabei übersah er das Stauende und fuhr mit rund 80 km/h, nahezu ungebremst, auf einen auf dem rechten Fahrstreifen langsam rollenden Pkw auf.

Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls nach links gegen die Betonleitwand geschleudert und blieb quer zur Fahrtrichtung liegen. Der Lkw-Fahrer war eigenen Angaben zufolge kurz vor dem Unfall abgelenkt und leitete erst unmittelbar vor dem Aufprall eine Bremsung ein.

Im Pkw befanden sich zwei Frauen aus Südtirol, welche unterwegs nach München zu einem Popkonzert waren. Die 44-jährige Fahrerin, sie erlitt Prellungen und ein Schleudertrauma, wurde in das Klinikum Bad Aibling eingeliefert. Die 42-jährige Beifahrerin erlitt ebenfalls Prellungen, ein Schleudertrauma und eine blutende Wunde an der Lippe.

Sie wurde zur weiteren Behandlung/Beobachtung in das Klinikum Rosenheim eingeliefert. Am Pkw entstand wirtschaftl. Totalschaden in Höhe von 10.000 Euro.

Der Lkw wurde an der Front stark beschädigt und musste durch ein örtlich ansässiges Bergeunternehmen abgeschleppt werden.

Wegen der Berge- und Reinigungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Stau reichte mehrere Kilometer über die Anschlussstelle Brannenburg zurück.

Der Lkw-Fahrer muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr verantworten und kann von Glück sagen, dass die beiden Frauen keine schweren, unter Umständen gar tödlichen Verletzungen davontrugen.

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