Rosenheim: 65.000 für soziale Einrichtungen

Zuschüsse für Beratung, Betreuung, Bildungsarbeit und Prävention vergeben

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Rosenheim/Landkreis – Mit gut 65.000 Euro wird der Landkreis Rosenheim die Arbeit von fünf verschiedenen sozialen Einrichtungen unterstützen. Die finanziellen Hilfen wurden vom Jugendhilfeausschuss in seiner heutigen Sitzung gebilligt. Das Geld ist für folgende Einrichtungen gedacht:

Das Bildungswerk Rosenheim e.V. erhält für die Familienbildungsarbeit einen Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro. Mit 3.500 Euro für den Kreisverband Rosenheim e.V. des Deutschen Kinderschutzbundes werden der Besuchsdienst Kind im Krankenhaus, das Kinder- und Jugendtelefon, das Elterntelefon, Internetberatung und die Elternkurse „Starke Eltern – Starke Kinder“ gefördert. Zudem erhält der Kinderschutzbund 1.200 Euro für die therapeutische Gruppenarbeit mit Kindern aus Trennungs- und Scheidungsfamilien. 10.000 Euro gibt es für den Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V. für die geleistete Informations- und Präventionsarbeit zum Thema „sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen“.

Mehr als 600 Frauen und Männer aus dem Landkreis Rosenheim nahmen im vergangenen Jahr das Beratungsangebot der Ehe, Familien- und Lebensberatungsstelle München in Anspruch. In der Beratungsstelle in Rosenheim wurden mehr als 3.100 Beratungsstunden geleistet. Die Zahlen belegen die hohe Akzeptanz der Eheberatung im Landkreis. Den Nachfragen konnte zum Teil nicht sofort entsprochen werden. Der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle wurde in Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro gewährt.

Mit 25.000 Euro unterstützt der Landkreis Rosenheim die Arbeit der Beratungsstelle neon, Prävention und Suchhilfe Rosenheim. Konkret gefördert wird damit die Koordinationsstelle für Stadt und Landkreis Rosenheim, die sich um „präventive Intervention und Beratung zum Thema exzessive Mediennutzung“ kümmert und Jugendliche, junge Erwachsene, deren Eltern, Lehrer und weitere Fachkräfte anspricht. Der Jugendhilfeausschuss beschloss zudem, dass die Fördermittel für die Arbeit der Beratungsstelle neon ab dem kommenden Jahr aus dem Haushalt des Kreisjugendamtes zur Verfügung gestellt werden.

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