„Kultur des Hinsehens“

MdB Daniela Ludwig zum Volkstrauertag - Erinnern als Verpflichtung, um Opfern Gesicht und Stimme zu geben

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Rosenheim – Anlässlich des Volkstrauertages, am 18. November, erinnerte die CSU-Bundestagsabgeordnete, Daniela Ludwig, an die zahlreichen Opfer beider Weltkriege und mahnte zu einer Kultur des Hinsehens, um auch heute mit Menschenwürde und Respekt verantwortungsvoll umzugehen. Den Opfern müssten Gesicht und Stimme zurückgegeben werden.

„Dass wir heute in Frieden und Freiheit leben können, das ist keine Selbstverständlichkeit und dessen sollten wir uns nicht nur an Gedenktagen, wie dem Volkstrauertag, bewusst werden. Dieses Gedenken ist viel mehr als ein alljährliches Ritual, sondern es ist tiefe Verpflichtung. Den fast 80 Millionen Opfern beider Weltkriege müssen wir ein Gesicht und eine Stimme geben. Wir sind es ihnen schuldig, dass sie niemals vergessen werden. Wir zeugen ihnen mit unserem Gedenken Respekt und trauern um jeden einzelnen, der viel zu früh sein Leben verlor.

Der Volkstrauertag ist aber nicht nur ein Tag der Mahnung und Erinnerung, sondern vielmehr ein Tag der Anerkennung von Menschenwürde; und das gilt bis heute. Wir brauchen wieder eine Kultur des Hinsehens, einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in gegenseitigem Respekt und in Anteilnahme. Wir sollten uns wieder mehr vergegenwärtigen, wie zerbrechlich der Frieden auch heute noch ist, wie schnell ein kleiner Konflikt zu Unrecht, Krieg und Gewalt führen kann. Wir habe eine besondere Verantwortung dafür, dass wir die Einhaltung der Menschenrechte und die Stabilisierung der Demokratie auch weiterhin mit ganzer Kraft in die Welt in eine sichere Zukunft zu tragen“, sagte Daniela Ludwig anlässlich des Volkstrauertages in Rosenheim.

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