Polizei belobigt couragierte Helfer

Mutiges Eingreifen bei Tötungsdelikt in Prien am Chiemsee verhinderte Schlimmeres

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Rosenheim/Prien – Im April 2017 kam es vor einem Supermarkt im Ortsgebiet von Prien zu einem Angriff eines 29-jährigen afghanischen Asylbewerbers gegen eine 38-jährige Landsfrau. Diese wurde dabei so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen erlag. Durch das couragierte Eingreifen anwesender Passanten und eines sich in Freizeit befindlichen Polizeibeamten konnte der Täter festgenommen werden.

Foto (v.l.): Polizeipräsident Robert Kopp, couragierte Helfer (einschließlich Polizeibeamter 2.v.r.), EPHK Dieter Bezold (Leiter Polizeiinspektion Prien am Chiemsee)

Das Urteil gegen den Täter ist im zwischenzeitlich rechtskräftig und lautet auf lebenslange Haft unter Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, womit eine vorzeitige Haftentlassung unmöglich ist.

Polizeipräsident Robert Kopp nahm dies zum Anlass und empfing die Helfer im Polizeipräsidium. Dabei betonte er, dass „weitere von dem Messerstecher ausgehende Gefahren, auch auf die unmittelbar nebenstehenden Kindern des Opfers, nur aufgrund des selbstlosen Eingreifens der Zeugen unterbunden werden konnten“. Er betonte zudem „beim Angriff mit einem Messer hat man keine Chance und das Risiko schwerwiegender Verletzungen ist hoch“. Da die noch sichtbar von der Tat gezeichneten Zeugen ohne zu zögern trotzdem derart selbstlos und höchst couragiert dem Opfer zu Hilfe kamen, würdigte Polizeipräsident Kopp im Beisein vom zuständigen Polizeidienststellenleiter Dieter Bezold, deren Handeln und händigte ihnen zudem ein Anerkennungsschreiben samt Belohnung aus.

 

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