Bad Aibling: Aufklärung zum Lichtspielhaus

Morgen ab 8 Uhr - Informationen aus erster Hand auf dem Wochenmarkt - nachmittags Bürgersprechstunde

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Bad Aibling – Es geht ein Gespenst um in Bad Aibling. Und das heißt „Neubau Lichtspielhaus“. Zuerst gab es dazu einen Architektenwettbewerb, bei dem es am Ende einen klaren Sieger gab. Doch eine Bürgerinitiative will das geplante Gebäude durch einen Bürgerentscheid am 2. Dezember verhindern. Damit jedoch die Bürger mehr über das neue Lichtspielhaus erfahren und einen objektiven Blick auf die Pläne werfen können, sind die Mitarbeiter der Bauträgerfirma Werndl & Partner nun jeden Donnerstag vor Ort, um alle Fragen zu beantworten und den Interessenten ihre Sicht der Dinge zu erläutern. Ziel: Die Einwohner Bad Aiblings sollen sich vor Ort aus erster Hand informieren können.

Schon am Vormittag ist das Unternehmen von 8 Uhr bis 13 Uhr mit einem Infostand auf dem Marienplatz präsent. Hier gibt’s die Möglichkeit zu diskutieren und sich direkt mit Infos zum geplanten Gebäude zu versorgen. Geschäftsführer Florian Eisner: „Das machen wir jeden Donnerstag.“

Ebenfalls donnerstags hat die Firma eine Bürgersprechstunde organisiert. Von 16 bis 20 Uhr stehen die Firmenmitarbeiter an jedem Donnerstag im November im Obergeschoss vom Lichtspielhaus für Informationen und Fragen zur Verfügung.

Die Firma will damit allen Zweiflern zeigen, dass der kritisierte Entwurf sehr wohl in das Gesamtbild des Platzes passt. Die Meinung der Geschäftsführer Maximilian Werndl und Florian Eisner: „Das Lichtspielhaus fügt sich durch die geknickten Raumkanten, Farbe und Materialität des Siegerentwurfs in das Ensemble des Marienplatzes harmonisch ein. Die Begrenzung auf drei Vollgeschosse würde das neue Gebäude dem Bestand unterordnen und die Wirkung des Marienplatzes deutlich beschneiden.“

Noch mehr Infos dazu: www.herzensprojekt-lichtspielhaus.de

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5 Gedanken zu „Bad Aibling: Aufklärung zum Lichtspielhaus

  1. Das ist keine Aufklärung, sondern eine einzige Werbekampanie. Genau wie die Postwurfsendung, wo schon die Meinung auf dem Stimmzettel vorgegeben wird.

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    1. Klar, aber Aufklärung tut doch hier Not, und gut gemacht ist es auch. Haben Sie schon den Vergleich der Höhenlinien angesehen? Finden Sie das nicht auch verblüffend? Und gelesen, dass nicht verkauft, sondern mit Vorrang an Einheimische vermietet werden soll? Und schließlich:: Sie können ja mit „Nein“ stimmen ;-}}} Nein, im Ernst: das sind schon Argumente, mit denen man sich ernsthaft und tiefgreifend beschäftigen sollte – für Aibling!

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      1. Nun, Sie haben ja gut reden. Als Willinger müssen Sie sich nicht dieses zu hohe Gebäude ansehen. Außerdem geht es um viel mehr bei diesem Entscheid. Deshalb gibt es auf dem Marienplatz Do. und Fr. auch Aufklärung durch die Bürgerinitiative.

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  2. Begründen Sie bitte „zu hoch“ und jammern Sie nicht so rum, als ob Ihnen die Augen weh täten. Um was geht es noch? Um viel Erhaltung und um Hinterhöfe und Schupfen in der Innenstadt. Leider nicht um den Abriss des Baderhauses! Wie gefällt Ihnen eigentlich das Maximiliansquartier? Oder ist das nicht in Ihrer „Sichtachse“?

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    1. Über meine Augen brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, aber vielleicht über Ihre leicht aggressive Schreibweise.

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