Baumfällarbeiten wegen Eschentriebsterben

Landkreises Rosenheim vergibt Auftrag an Waldbesitzervereinigung Rosenheim

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Landkreis – Es ist vor allem das Eschentriebsterben, das den Landkreis Rosenheim dazu zwingt, entlang des Inndammes nördlich und südlich von Rosenheim Bäume fällen zu lassen. Mit dem Holzeinschlag beauftragte der Landkreis die Waldbesitzervereinigung Rosenheim. Die Arbeiten beginnen am Montag, 26. November. Schwerpunkte der Baumfällarbeiten sind die westliche Inndammseite zwischen Attel und Kiefersfelden sowie die östliche Inndammseite von Kiefersfelden bis Zaisering.

Die Arbeiten werden mehrere Wochen dauern. Der Inndamm-Radweg kann in dieser Zeit weiter genutzt werden. Radfahrer und Fußgänger müssen sich allerdings auf kurzzeitige Sperrungen einstellen.

Durch das Eschentriebsterben verbunden mit dem Hallimasch-Pilz werden die Haltewurzeln abgebaut. Die geschädigten Bäume sind daher nicht mehr standsicher. Auch müssen einige Bäume gefällt werden, die durch Biberfraß stark geschädigt wurden.

 

Die Arbeiten finden außerhalb der Vogelbrutzeit statt. Sie sind mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim abgestimmt. Im Vorfeld fand eine Begehung mit einer Biologin und Vertretern der Waldbesitzervereinigung statt. Dabei wurden unter anderen mögliche Höhlenbäume beispielsweise für Fledermäuse begutachtet.

 

Die Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflichten für die Inndamm-Radwege sind Aufgabe des Landkreises Rosenheim. Das vereinbarten 2015 der Landkreis Rosenheim mit dem Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, der Österreichisch-Bayerische Kraftwerk AG, der Innwerk AG und der VERBUND Innkraftwerke GmbH. Zum Unterhalt gehört auch die Kontrolle bzw. die Pflege des Bewuchses entlang des Inndammes.

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