Bad Aibling: Ins rechte Licht gerückt

Großer Andrang beim Informations-Markt zum neuen Lichtspielhaus - am Donnerstag noch einmal die Gelegenheit

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Bad Aibling – Aus einem „Nein“ soll ein „Ja“ werden. Wenn am kommenden Sonntag, den 2. Dezember, die Bürger der Stadt Bad Aibling dazu aufgerufen sind, beim Bürgerentscheid ihre Stimme zum neuen Lichtspielhaus abzugeben, dann bedeutet ein „Nein“ die Zustimmung zum Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs. Damit das den Stimmberechtigten auch klar ist und auch, um aufzuzeigen, wie sich der geplante Neubau in das Stadtbild einfügen wird, haben die Bauherren von Werndl & Partner am Samstag zum umfangreichen Info-Markt in den 1. Stock des alten Gebäudes eingeladen.

Foto: Maximilian Werndl (l.) und Florian Eisner werben dafür, dass die Aiblinger amn kommenden Sonntag mit „Nein“ stimmen und somit für den Siegerentwurf

Und das Interesse der Bevölkerung daran war richtig groß: Über 400 Menschen informierten sich vor Ort, schauten, lasen und diskutierten. Neben den Bauherren Maximilian Werndl und Florian Eisner und ihren Mitarbeitern waren auch Architekt Edgar Burian und der Preisgerichtsvorsitzende vom Architektenwettbewerb, Bernhard Peck, anwesend, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren und jegliche Fragen zu beantworten.

Auch Bürgermeister Felix Schwaller, der ein klarer Befürworter des geplanten Gebäudes ist, und viele Mitglieder des Stadtrates schauten vorbei im alten „Kinderland“. Wie alle Besucher konnten sie sich noch einmal an über 20 Schautafeln einen sehr realitätsnahen Eindruck verschaffen, wie sich das Lichtspielhaus im Stadtbild Bad Aiblings machen wird – und viele Anwesenden waren der Meinung: es wird das Stadtbild zum Positiven verändern. Denn entgegen der Befürchtungen der Gegner des Neubaus wird dieser in Punkto Höhe und Optik kein Fremdkörper in der Innenstadt sein. Viele verwendete Materialien spiegeln das Erscheinungsbild von Gebäuden wie beispielsweise das Hotel Lindner wider – die oberste Dachlinie wird zudem von einigen anderen Häusern wie der nebenstehenden Sparkasse überragt.

Besonders beliebt bei den Interessenten waren 3D-Brille, mit denen sie einen virtuellen Rundgang durch die städtebauliche Zukunft am Marienplatz und in der Kirchzeile machen konnten. Auch hier lautete das Urteil der Betrachter: „Dieser Bau passt und wird die Stadt bereichern.“

Ganz wichtig war für Maximilian Werndl und Florian Eisner, dass sie auf dem Informations-Markt einige grundlegende Vorwürfe gerade rücken konnten. „Wir konnten richtigstellen, dass die Stellplatzsatzung auch für uns gilt“, erzählt Florian Eisner. „Die Stellplätze müssen wir im Bauantrag nachweisen. Heute hat das Bestandsgebäude gar keine Parkplätze, auch das Sebastiani nicht. Die Parkplatzsituation wird sich also deutlich verbessern.“

Am Ende zogen die Bauherren ein positives Fazit des gut besuchten Informations-Marktes. Sie sagen: „Das große Interesse hat das Informationsbedürfnis der Bürger gezeigt, die von falschen Aussagen verunsichert wurden. Im Gespräch konnten kritische Frage zu Höhe und Gefälligkeit des Gebäudes stets umfassend und zufriedenstellend beantwortet werden.“

Bürger, die am Samstag keine Gelegenheit hatten, sich vor Ort zu informieren, können dies am kommenden Donnerstag nachholen. Neben dem donnerstäglichen Infostand auf dem Wochenmarkt öffnet der Informations-Markt mit der Ausstellung zum neuen Lichtspielhaus im 1. Obergeschoss noch einmal von 16 Uhr bis 20 Uhr seine Pforten.

Noch mehr Informationen zum neuen Lichtspielhaus gibt es hier:
www.herzensprojekt-lichtspielhaus.de

Bürger, die am Samstag keine Gelegenheit hatten, sich vor Ort zu informieren, können dies am kommenden Donnerstag nachholen. Neben dem donnerstäglichen Infostand auf dem Wochenmarkt öffnet der Informations-Markt mit der Ausstellung zum neuen Lichtspielhaus im 1. Obergeschoss noch einmal von 16 Uhr bis 20 Uhr seine Pforten.

 

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