Bad Aibling: Das gespiegelte Hotel

Die Fassade des neuen Lichtspielhauses wird bewusst der Umgebung angepasst - morgen Infostände und Informationsmarkt

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Bad Aibling – Es geht rund in Bad Aibling: In der „Bürgerentscheid-Vorwoche“ bewegt das Thema „neues Lichtspielhaus“ nicht nur die Bewohner der Kurstadt ganz besonders, auch Gegner des Projekts und die Bauherren von der Firma Werndl & Partner machen durch Infostände noch einmal auf ihre Positionen aufmerksam. Sie sind zum Beispiel morgen am Donnerstag beim Wochenmarkt auf dem Marienplatz vertreten. Um den noch unentschiedenen Bürgern ihre Sicht der Dinge darzulegen, veranstaltet Werndl & Partner zusätzlich erneut von 16 Uhr bis 20 Uhr einen Informationsmarkt im 1. Obergeschoss des alten Gebäudes.

Dabei wird das Hauptgesprächsthema sein, welche Höhe angemessen ist. Den Geschäftsführern Maximilian Wendl und Florian Eisner ist es zudem wichtig aufzuzeigen, dass auch der Vorwurf, die Fassade würde nicht ins Stadtbild passen, so nicht stimmt. Dazu Florian Eisner: „Wir haben für den Gebäudeteil in der Kirchzeile ganz bewusst Materialien und Farben der Kirchzeile und insbesondere des gegenüberliegenden Hotels Lindner ausgewählt.“ Sichtbar ist das auf einer dafür erstellten Grafik (Foto oben), die für die Besucher des Infomarktes ausgestellt ist.

So werden beim geplanten Neubau sowohl Dachmaterial und -Farbe als auch das Gesims, Fassadenfarbe und Material, die Fensterläden und die handwerklichen Arbeiten mit dem Erscheinungsbild des Hotels aufgenommen. Auch die Faschen an den Fenstern sollen dem Gegenüber und anderen Gebäuden der Kirchzeile nachempfunden werden.

Wer übrigens am Donnerstag verhindert ist, hat am Samstag noch einmal die Möglichkeit, einen Blick auf die Pläne des neuen Lichtspielhauses zu werfen. Florian Eisner: „Aufgrund der großen Nachfrage werden wir da den Informationsmarkt nochmal von 14 bis 18 Uhr wiederholen.“

 

Der Vergleich im Detail:

 

 

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