Bad Aibling: Geld für die Realschule

Landkreis investiert weiter in Schulen - 900.000 Euro für Modernisierung und Brandschutz

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Bad Aibling – Bei der Sanierung und Modernisierung im Bereich der Schulen gönnt sich der Landkreis Rosenheim keine Verschnaufpause. Der Ausschuss für Schulen und Sport sowie der Kreisausschuss stimmten Maßnahmen an der Wilhelm-Leibl-Realschule in Bad Aibling (Foto) und am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg zu.

In Bad Aibling wird ein Gebäude ertüchtigt und modernisiert, das seit der Gründung der Realschule im Jahr 1967 genutzt wird. Es erhält eine neue Brandmeldeanlage und eine neue Lautsprecheranlage. Die Brandschutztüren und Klassenzimmertüren werden ausgetauscht. Die Decken werden erneuert, weil sie nicht mehr den heutigen Anforderungen bezüglich Akustik entsprechen. Einige ausgewählte Klassenzimmer werden zukünftig auch die raumakustischen Anforderungen für Inklusionsschüler erfüllen. Die Leuchten werden durch energiesparende LED ersetzt, nachgerüstete Kabel unter Putz verlegt, die Klassenzimmer mit so genannten „Mediensäulen“ ausgestattet, um den mit elektrischen Geräten verbundenen Kabelsalat zu vermeiden. Zudem werden die Waschbeckennischen und die zu niedrigen Treppengeländer erneuert. Die Kosten werden auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt. Der Landkreis erwartet Fördermittel in Höhe von rund 900.000 Euro. Die Maßnahme soll im kommenden Jahr umgesetzt werden.

 

Im Gymnasium in Wasserburg wird die Aula umgebaut und saniert. In dem 1976 entstandenen Bereich werden zunächst umfangreiche Abbrucharbeiten durchgeführt. Die Bühne und der dahinter angeordnete Musiksaal werden komplett entfernt, ebenso müssen der Pausenverkaufsraum und der Windfang im Eingangsbereich weichen. Decken, Böden und Wände werden erneuert. Die Fassade wird ausgetauscht. Geschlossene Elemente der Außenhaut werden ersetzt, um mehr natürliches Licht in die Aula zu bringen. Die Brandschutztechnik, die komplette Elektroinstallation, die Beleuchtungsanlage, die Medienausstattung, die Sicherheits- und Rettungswegbeleuchtung, das Datennetz und die Installationstechnik werden ersetzt. Auch für den Bereich Heizung, Lüftung und Sanitär sind umfangreiche Maßnahmen geplant. Unter anderem werden eine Fußbodenheizung installiert und die Lüftungsanlage erneuert. Der komplette Raum wird nach dem Umbau barrierefrei erschlossen sein. Kernstück der neuen Aula werden mobile Bühnen- und Sitzelemente sein, die zusammengestellt als Bühne funktionieren und lose als Sitzgelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler dienen. Die Gesamtkosten werden auf 3,3 Millionen Euro geschätzt. Die zu erwartende staatliche Förderung summiert sich auf rund 1,55 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen an Pfingsten kommenden Jahres begonnen werden und zu Beginn des Schuljahres 2020 abgeschlossen sein.

 

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