Grüne Weihnachten sind gesichert

Wetterexperte: Sturm, Regen und bis 15 Grad an Heiligabend

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Die ersten Wettertrends rund zwei Wochen vor dem Fest sahen noch vielversprechend aus: An Weihnachten Werte um 0 Grad und immer wieder Schnee. Doch die neuesten Prognosen zeigen einen ganz neuen Trend. „Alle Wettermodelle sind mittlerweile umgefallen und nun sieht es nach milden und nassen Feiertagen aus. Morgen, zum kalendarischen Winteranfang, können wir fast schon den Frühling ausrufen. Von Winterwetter ist weit und breit nichts zu sehen“, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.ne.

Grafik oben: Der Januar 2019 könnte in vielen Regionen Europas deutlich zu mild werden – Quelle: US-Wetterdienst NOAA

„Der Winter wird sich wohl in diesem Jahr auch nicht mehr blicken lassen, denn auch nach Weihnachten geht es mild weiter.

Die Wetterlage dümpelt so vor sich hin. Und auch das neue Jahr könnte mild starten. Die längerfristigen Prognosen sehen zudem einen sehr warmen Januar. Der Monat könnte im Schnitt deutschlandweit zwei bis drei Grad wärmer als normal ausfallen.

Fakt ist: Ein Eiswinter ist nach aktuellem Stand weit und breit nicht in Sicht. Der erste meteorologische Wintermonat ist der Dezember. Und der endet sehr wahrscheinlich mit drei bis 3,5 Grad zu hohen Temperaturen“, erklärt Jung.

So geht es in den kommenden Tagen deutschlandweit weiter:

Donnerstag: 3 bis 8 Grad, aus Westen ab und zu Regen

Freitag: 5 bis 15 Grad, im Osten am kühlsten, im Westen am wärmsten, viel Wind und jede Menge Regen

Samstag: 5 bis 12 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Regenschauern

Vierter Advent: 5 bis 12 Grad, im Süden Regen, sonst viele Wolken und meist trocken

Heiligabend: 5 bis 12 Grad, anfangs aus Westen kräftiger Regen und Wind, später meist trocken

Erster Weihnachtstag: 3 bis 7 Grad, im Nordosten etwas Regen, sonst trüb aber meist trocken

Zweiter Weihnachtstag: 3 bis 8 Grad, im Süden Regen, sonst ein Mix aus Sonne und Wolken

Zwischen den Jahren gibt es keine große Änderung der Wetterlage. Winterwetter ist nicht in Sicht.

Die Prognosen für den Januar 2019 sehen weiterhin zu hohe Temperaturen.

 

 

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