Gedanken des Tages

Anderls Kopfwäsche - heute geht's um Vorsätze

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Jetzt habe ich doch nachgeschaut. Über vier Monate ist es schon her, dass ich die letzten „Gedanken des Tages“ auf die AIB-Stimme gestellt habe. Warum ich eine so lange Pause gemacht habe, hat mehrere Gründe, die aber erst mal egal sein sollen. Denn am letzten Tag des Jahres habe ich mir gedacht, kann man ja wieder mal ein paar Gedanken öffentlich machen und die Sache wieder anschieben. Also, tataaaa: Here we go!!

Und was kann man zum Jahreswechsel besser als Thema nehmen als die berühmten guten Vorsätze. Da kennt Ihr bestimmt genau wie ich so viele Leute, die sofort sagen: „Pah, dieser ganze Vorsätze-Hype zu Neujahr. Die sind doch nach spätestens vier Wochen schon wieder passé.“ Ja, ich war auch so drauf und diese Menschen haben recht. Frag nach im Fitness-Studio Deines Vertrauens. Und nein – sie haben auch wieder nicht recht. Weil, wenn ich mit Vorsätzen und Zielen ins Jahr, in den Monat, in die Woche oder in den Tag starte, meine Ergebnisse garantiert anders sein werden, als wenn ich einfach so „in den Tag hinein“ lebe.

Sicher, viele Ziele, die sich Menschen bisher gesteckt haben, sind nicht erreicht worden. Und doch sind immer nur dann außergewöhnliche Dinge passiert, haben sich Erfolge eingestellt, wenn jemand vorher dazu einen Vorsatz gefasst und sich auf den Weg gemacht hat.

Und deshalb finde ich es – rein für mich persönlich – enorm wichtig, dass man sich für das neue Jahr vieles vornimmt und sich Ziele steckt. Damit meine ich allerdings nicht die Sorte von guten Vorsätzen, die man am Silvesterabend beim x-ten Kaltgetränk brav vor sich hin brabbelt. Ich rede von herausfordernden Zielen, die man durchdacht und aufgeschrieben hat. Quasi als Kompass für das kommende Jahr.

Da hilft auch nicht ein „ich werde versuchen, im nächsten Jahr etwas mehr Sport zu machen.“ Da braucht’s schon einen konkreten Plan. Darauf muss ich hier jedoch nicht näher eingehen, so etwas steht in diesen Tagen so gut wie in jeder Publikums-Zeitschrift.

Es kommt natürlich nicht nur darauf an, sich am 31. Dezember oder am 1. Januar viele guten Dinge vorzunehmen. Veränderungen und Ziele sind tagtäglich wichtig. Ich denke nur, dass man sich an markanten Daten wie an Silvester noch etwas leichter damit tut.

So habe ich nicht immer gedacht. Früher habe ich mir in der Silvesternacht stets kurz nach Mitternacht demonstrativ eine neue Zigarette angezündet. Um allen Leuten zu zeigen, dass ich von der Vorsatz-Rederei schon gleich dreimal nichts halte. In Wahrheit war ich nur nicht von mir überzeugt – das war ich dann, als ich einst unterm Jahr mit dem Rauchen aufgehört habe und bis heute keine einzige mehr angerührt habe.

So bin ich über die Jahre gewissermaßen vom Saulus zum Paulus geworden. Denn inzwischen finde ich: Vorsätze fürs neue Jahr sind wichtig und richtig. Wenn nur ein Bruchteil davon umgesetzt und durchgehalten wird, ist das schon viel mehr, als wenn man einfach ohne Motivation weitermacht wie bisher. Und wenn man auch sagt: „Wieso? Bei mir ist doch alles bestens“ – ich denke, egal in welcher Situation man sich befindet: besser geht immer.

In diesem Sinne: Ein geniales, gesundes und megastarkes neues Jahr, voll mit guten Vorsätzen!

 

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