Aschau: Was geschah wirklich in der Unfallnacht?

Keine Unfallspuren am Fahrzeug nach Fahrerflucht festgestellt - Fahrer wird aus Untersuchungshaft entlassen

image_pdfimage_print

Aschau – Wie hat es sich wirklich abgespielt, nachdem in der Nacht des 6. Januar eine 23-Jährige totgefahren wurde? Nach den ersten Untersuchungen von Gutachtern an dem mutmaßlichen Tatfahrzeug konnte nun der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes vorerst nicht erhärtet werden. In der Folge wurde der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs aus der Untersuchungshaft entlassen.

Nach der Festnahme des Tatverdächtigen am 7. Januar wurde unmittelbar damit begonnen, das mutmaßliche Tatfahrzeug durch Spezialisten der Spurensicherung sowie durch Gutachter zu untersuchen. Dabei konnten keine Spuren festgestellt werden, die darauf hinweisen, dass der Fahrer einen möglicherweise stattgefundenen Verkehrsunfall bemerkt haben müsste. Der Gutachter  konnte weiterhin keine Beschädigungen an dem VW Golf festgestellen, die einen sicheren Rückschluss auf einen Verkehrsunfall zulassen.

Da sich mit diesen Feststellungen die Tatvorwürfe unter anderem der Fahrlässigen Tötung und des versuchten Totschlags durch Unterlassen zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufrechterhalten lassen, wurde der beschuldigte 27Jjährige noch am gestrigen Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Untersuchungen am mutmaßlichen Tatfahrzeug sind aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

Die bei der Kripo Rosenheim eingerichtete Ermittlungsgruppe „Schneefall“ führt die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein mit Hochdruck weiter. Es gilt noch eine Vielzahl anderer Spuren auszuwerten und Zeugen zu vernehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren