Sechs Unfälle mit neun Fahrzeugen

Die Wochenendbilanz der Verkehrspolizei Rosenheim

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Landkreis – Die teilweise winterlichen Straßenverhältnisse und das Transitfahrverbot für Lkw am Samstag in Österreich sorgten an diesem Wochenende für etliche Einsätze für die Beamten der Verkehrspolizei Rosenheim. Da die Lkw- Parkplätze in Fahrtrichtung Süden am Samstag schnell belegt waren, stellten nachfolgende Lkw- Fahrer ihre Gefährte immer wieder auf dem Seitenstreifen der Autobahn ab.

Nur durch eine permanente Bestreifung und konsequente Durchsetzung von annähernd 100 Platzverweisen konnte der Seitenstreifen langfristig freigemacht und –gehalten werden. Seit Freitag ereigneten sich im Dienstbereich der Verkehrspolizei Rosenheim sechs Verkehrsunfälle mit insgesamt neun beteiligten Fahrzeugen und einem Gesamtschaden von etwa 70.000 Euro. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Am Freitag gegen 23:30 Uhr fiel einer Streife der Verkehrspolizei Rosenheim auf der A 8 in Fahrtrichtung München, zwischen den Anschlussstellen Rohrdorf und Rosenheim, ein BMW aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf. An der Anschlussstelle Rosenheim- West sollte das Fahrzeug angehalten werden, wozu der Anhaltesignalgeber und das Blaulicht eingeschaltet wurden. Der BMW blieb daraufhin unvermittelt auf der mittleren Fahrspur stehen.

Die Fahrerin, eine 27-Jährige aus dem Landkreis, sowie ihre beiden Kinder und ihr Fahrzeug konnten durch die Streifenbesatzung mit Unterstützung der Autobahnmeisterei Rosenheim auf den Seitenstreifen gebracht werden. Bei der Fahrerin wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, ein daraufhin durchgeführter Alkotest ergab über 1,1 Promille. Daraufhin wurde bei der Dame eine Blutentnahme durchgeführt. Ihr Führerschein konnte nicht sichergestellt werden, da sie diesen nicht mitführte und er auch nicht aufzufinden war.

 

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