Feldkirchen-Westerham: Vorbild Bruckmühl

SPD-Fraktion beantragt Jugendförderung in der Gemeinde

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Feldkirchen-Westerham – Darf’s ein bisschen mehr sein? Die SPD denkt in Sachen Jugendförderung: Ja. Obwohl die Gemeinde Feldkirchen-Westerham in Sachen Kinder- und Jugendarbeit immer wieder den Geldbeutel aufmacht, denken die Mitglieder des SPD-Ortsvereins, dass eine kontinuierliche Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen nach Bruckmühler Vorbild auch in Feldkirchen-Westerham und anderen Mangfall-Gemeinden sinnvoll wäre. Dazu stellten sie jetzt einen Antrag, der im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig angenommen wurde.  
 

Die SPD verkündet dazu folgenden Text:

„Unsere Gemeinde investiert jährlich viel Geld in die Kinder- und Jugendarbeit; sei es in Kinderkrippe/-garten, in Grund- und Mittelschule oder in den Jugendtreff. Ein weiterer Baustein wäre sicherlich die systematische Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen. Unsere Nachbargemeinde Bruckmühl hat hierfür ein aus unserer Sicht sehr interessantes Modell entwickelt, welches jederzeit auf unsere Gemeinde anpassbar ist: Der Markt Bruckmühl unterstützt die Jugendarbeit in den Vereinen und Organisationen finanziell nach festgelegten Förderrichtlinien. Dafür wird jährlich ein Haushaltsansatz festgelegt (in 2018 40.000 Euro). In den Förderrichtlinien ist u.a. festgelegt:

·      Berücksichtigt werden Kinder und Jugendliche zwischen 6-18 Jahre

·      Die Vereine/Organisationen müssen ihren Sitz in Bruckmühl haben

·      Die Jugendförderung ist in erster Linie für Kinder/Jugendliche aus dem Markt­gemeindebereich Bruckmühl gedacht.

·      Es werden nur Kinder/Jugendliche anerkannt, die einem Verein auf Dauer angehören.

·      Bei den Kirchen werden Ministranten, Firmlinge und Konfirmanden anerkannt. Chöre werden als „Sparten” der Kirche angesehen.

Wir denken eine solche Regelung wäre auch für unser Gemeinde möglich.
Die SPD-Fraktion hat für die jetzt anstehenden Haushaltsberatungen den Antrag gestellt „für die Jugendförderung der Gemeinde in einem entsprechenden Haushaltstitel für das Haushaltsjahr 2019 25.000 Euro einzustellen. Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt entsprechende Förderrichtlinien zu erarbeiten.“
Im Vorfeld wurde vereinbart, dass „um ein passendes Modell entwickeln zu können, es als sinnvoll erachtet wird, auch in den übrigen Mangfalltal-Gemeinden nachzufragen und auf dieser Basis ein Konzept zu entwickeln. Bei der Erstellung wird der Antragsteller miteingebunden.“

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