Update: Unfall auf der A8

Polizeibericht - Slowakin fährt auf Stauende auf und schiebt sechs Autos ineinander

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A8 – Wie bereits berichtet, kam es heute gegen 13.15 Uhr etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Achenmühle zu einem Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A8 in Richtung München. Die Polizei teilt zum genauen Unfallhergang nun Folgendes mit:

Aufgrund von Reparaturarbeiten an der Leitplanke war die rechte Fahrspur gesperrt und es kam daraufhin zu Stauungen im Bereich der Unfallstelle.

Eine 37-jährige Slowakin erkannte die Situation, dass die vor ihr befindlichen Fahrzeuge bis zum Stillstand abbremsten, offensichtlich zu spät und fuhr mit ihrem Skoda Superb auf einen vor ihr auf der linken Fahrspur stehenden Fiat Stilo auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde fünf weitere Fahrzeuge auf der linken Spur aufeinander geschoben. Vor dem Fiat wurden noch ein Audi A 4 und ein Nissan Qashqai so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Die vorderen Fahrzeuge, ein Ford Focus, ein weiterer Skoda Superb und ein Renault Megane Scenic waren noch fahrbereit und die Insassen wurden nicht verletzt.

Die Unfallverursacherin, ihre Beifahrerin, sowie der Fahrer des Audi A 4, der Fahrer des Nissan und zwei weitere Insassen wurden mit HWS und Prellungen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die 23jährige Fahrerin des Fiat Stilo aus dem Raum Ebersberg wurde wegen einem Engpass an verfügbaren Rettungsfahrzeugen mit einer Beckenverletzung und Prellungen durch einen Rettungshubschrauber ins Klinikum verbracht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 45 000 Euro.

Aufgrund der Landung des Rettungshubschraubers musste die Richtungsfahrbahn München gegen 13.40 Uhr für ca. 20 Minuten komplett gesperrt werden. Nach Aufhebung der Sperrung lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Gegen 15.20 Uhr war die Unfallstelle geräumt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von insgesamt etwa 8 Kilometern.

Zur Absicherung und Säuberung der Unfallstelle waren 15 Mann der Freiwilligen Feuerwehren Frasdorf und Prien, sowie mehrere Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rosenheim vor Ort.

 

 

 

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