Bad Aibling: „Wilde Pflanzen vor der Tür”

Ausstellung vom Bund Naturschutz bis zum Faschingsdienstag im Rathaus

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Bad Aibling – Alles Unkraut – oder was? In unserer meist bis auf den letzten Quadratmeter genutzten Landschaft werden die Lebensräume für Wildpflanzen immer kleiner. „Wilde Ecken” in Dörfern und Städten gewinnen damit als Rückzugsgebiete zunehmend an Bedeutung. Straßen und Wegränder, Mauern und Zäune, offene Böden, Schuttplätze oder Brachflächen bieten einer ganzen Reihe besonders anpassungsfähiger Pflanzen gute Lebensbedingungen. Der Bund Naturschutz zeigt ab heute bis zum Faschingsdienstag in einer Ausstellung im Rathaus mehrere wilde Pflanzen, die uns täglich umgeben und von denen wir wenig wissen. 

Diese „Ruderalpflanzen” sind kein „Unkraut”. sondern Multitalente! Sie besiedeln von Menschen geschaffene, aber nicht genutzte Standorte – sogenannte Ruderalstellen (vom lateinischen “Rudus” = Schutt, Mörtel).

Spontan und ohne Zutun des Menschen finden sich hier auch:

·                    Wildpflanzen des Grünlands (z.B. Gewöhnliche Schafgarbe)

·                    Wildpflanzen der Äcker (z.B. Echte Kamille)

·                    Verwilderte Kulturpflanzen (z.B. Stockrose)

Foto: „Gewöhnliche Schafgarbe” in der Ganghoferstraße

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