Brannenburg: Strafe wegen illegalen Autorennens

Tiroler begleicht Justizschulden in vierstelliger Höhe - auch gesuchter Rumäne geschnappt

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Brannenburg/Kiefersfelden – Ein mobiles Team der Bundespolizei hat am Samstag bei Brannenburg einen Österreicher gestoppt. Die Kontrolle kam den 22-jährigen Raser teuer zu stehen. Auch für einen rumänischen Staatsangehörigen war die Reise nach Deutschland wohl mit höheren Kosten verbunden als zuvor angenommen.

In den Abendstunden stoppten die Bundespolizisten einen Pkw mit österreichischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung des Fahrers fanden sie heraus, dass der Tiroler von der Staatsanwaltschaft in Rosenheim gesucht wurde. Laut eigenen Angaben war der junge Mann in der Vergangenheit an illegalen Autorennen beteiligt. Nach einer Verurteilung wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen im Sommer 2018 hatte er seine Geldstrafe in Höhe von 2.800 Euro bisher nicht beglichen. Die ersatzweise angeordnete 70-tägige Freiheitsstrafe konnte er jedoch vor Ort durch das Zahlen der geforderten Summe abwenden.

Einem rumänischen Staatsangehörigen blieb der Gang ins Gefängnis nur dank seiner Ehegattin erspart. Er war bei Grenzkontrollen auf der A93 gestoppt worden. Der 39-Jährige konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber mit Hilfe des Polizeicomputers stellte sich heraus, dass er vor etwa zwei Jahren wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise vom Amtsgericht Laufen zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro verurteilt worden war. Seine Frau zahlte den verlangten Betrag bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim ein und verhinderte damit eine dreimonatige Haftstrafe des Rumänen.

 

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