Rosenheim: Neulinge begrüßt

Führungsspitze des Polizeipräsidiums empfängt 83 Berufsanfänger

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Rosenheim – Am 1. März beginnt für 29 junge Frauen und 54 junge Männer aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit ihrer Ausbildung für den Polizeivollzugsdienst bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei ein neuer Lebensabschnitt. Polizeipräsident Robert Kopp, seine Vertreterin Eva Schichl und die Einstellungsberater empfingen die angehenden Kolleginnen und Kollegen im Polizeipräsidium und gaben ihnen zahlreiche Tipps und Empfehlungen für den Start ins Berufsleben mit auf den Weg.     

Beim traditionellen Begrüßungstermin am 19. Februar im Polizeipräsidium in Rosenheim schilderte Polizeipräsident Robert Kopp den jungen Berufsanfängern seinen eigenen dienstlichen Werdegang. Der führte ihn vom Polizeipraktikanten bis an die Spitze eines Polizeipräsidiums. Wer könnte „den Neuen“ also besser Tipps zum Berufseinstieg geben? Er stellte den Beruf mit seinen außergewöhnlich vielen Sparten, Facetten und Aufstiegsmöglichkeiten dar und betonte, dass Erfolge nur im Team möglich sind. „Über allem steht aber die Gesundheit. Passen Sie auf sich in den kommenden Jahren – insbesondere bei den Fahrten zu den Ausbildungsstandorten, aber auch bei Ihren ersten Einsätzen – gut auf sich auf“ riet der Polizeipräsident.

„Sie alle dürfen stolz darauf sein, jetzt zur „Polizeifamilie“ zu gehören. Unter Hunderten von Bewerbern haben Sie sich dafür qualifiziert, die Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei antreten zu dürfen“, ergänzte Leitende Polizeidirektorin Eva Schichl, die ständige Vertreterin des Polizeipräsidenten und Leiterin der Abteilung Einsatz.

Neben der Behördenleitung und einem Vertreter des Personalrats nahmen an dem Termin auch mehrere junge Kolleginnen und Kollegen teil, die aus „erster Hand“ über ihre Ausbildungszeit bei der Bereitschaftspolizei berichteten. Organisiert hatten das Treffen die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums. Sie begleiteten die 83 „Neupolizisten“ in den vergangenen Monaten vom ersten Kontakt an, erklärten in vielen persönlichen Beratungsgesprächen die weiteren Abläufe beim Bewerbungsverfahren und drückten den Aspiranten die Daumen, als es an die Einstellungstests ging.

Vor den zukünftigen „Schandis“ liegen nun 30 Monate, in denen sie bei der Bereitschaftspolizei in fünf Ausbildungsabschnitten auf den anspruchsvollen Beruf vorbereitet werden. Dabei werden Themen aus den Bereichen Recht, Praxis und Persönlichkeitsbildung vermittelt. Man trainiert Echtfälle – vom Notruf über das Verhalten am Einsatzort bis hin zur Sachbearbeitung. In Übungsräumen und später auch im realen öffentlichen Raum werden die Berufsanfänger auf möglichst viele Einsatzsituationen vorbereitet. Nach ihrer erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung werden die meisten dann als „fertige“ Polizistinnen und Polizisten wieder auf Dienststellen in ihre Heimat zurückkehren.

Derzeit läuft bei der Bayerischen Polizei das Bewerbungsverfahren für eine Einstellung zum 1. März 2020. Und die Chancen stehen für Interessierte so gut wie selten, denn die Zahl der Neueinstellungen bei der Polizei ist hoch. So werden alleine im Jahr 2019 rund 1.700 neue Polizistinnen und Polizisten ausgebildet.

Infos hierzu finden Sie im Internet unter

www.mit-sicherheit-anders.de

Hier finden Sie auch die Kontaktdaten aller Einstellungsberater des Polizeipräsidiums

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