A93: Über sieben Jahre lang gesucht

Bundespolizei verhaftet flüchtigen Drogenhändler - 600 Tage Haft

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Inntalautobahn  – Bei Grenzkontrollenauf der A93 hat die Bundespolizei am Mittwoch einen Drogenhändler (44) festgenommen, der schon sieben Jahre lang gesucht wurde. Dem deutschen Staatsangehörigen steht jetzt eine etwa zweijährige Freiheitsstrafe bevor. Er wurde in Bernau ins Gefängnis eingeliefert.

Der Verhaftete war der Beifahrer in einem Pkw mit österreichischen Kennzeichen. Wie sich bei der Überprüfung seiner Personalien mithilfe des Polizeicomputers herausstellte, wurde er bereits seit dem Jahr 2011 von der Würzburger Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl gesucht.

Demnach war der gebürtige Unterfranke zuvor wegen Handels mit Betäubungsmitteln verurteilt worden. Anstelle die vorgesehene Haftstrafe zu verbüßen, zog es der Verurteilte allerdings offenbar vor, sich nach Österreich abzusetzen. Zwischenzeitlich hatte er sich in Wien niedergelassen.

Unmittelbar nach der Festnahme des 44-Jährigen in der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn fanden die Beamten bei seiner Durchsuchung eine kleinere Menge Marihuana. Dieser erneute Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zog eine Strafanzeige nach sich. Die Rosenheimer Bundespolizisten brachten den Mann nach Bernau in die Justizvollzugsanstalt. Dort musste er nun seine mehr als 600 Tage andauernde Haft antreten.

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