Rosenheim: Die Sicherheitswacht und die Alkoholleichen

Gestern mussten die Ehrenamtlichen mehtrere Betrunkene der Polizei übergeben

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Rosenheim – Das schöne Wetter und die warmen Temperaturen machen offensichtlich durstig. So erhielt die Rosenheimer Polizei gestern  durch die  Ehrenamtlichen der Rosenheimer Sicherheitswacht tatkräftige Unterstützung beim Umgang mit betrunkenen Zeitgenossen, die erheblich zu tief ins Glas geschaut haben.

Gegen 14.00 Uhr konnten sie im Bereich des Innzipfels einen 31-jährigen Mann am Boden liegend antreffen. Der Mann schlief am Boden und war stark alkoholisiert. Über das mitgeführte polizeiliche Funkgerät wurde eine Streife um Unterstützung gerufen. Dass die Alkoholisierung rund vier Promille ergab, erstaunte auch die Polizeistreife. Der Mann, der ohne festen Wohnsitz ist, wurde nach kurzer ärztlicher Behandlung zur Ausnüchterung mit auf die Dienststelle genommen.

Gegen 17.00 Uhr befand sich eine Streife im Salingarten von Rosenheim. Dort trafen sie auf einen 69-jährigen Mann aus Rosenheim, der seinen Hund frei herumlaufen ließ, er selber aber auf der Bank saß und teilweise einschlief. Der Mann wurde gebeten, auf seinen Hund besser aufzupassen oder das Tier anzuleinen. Der Mann wirkte stark alkoholisiert und sicherte zu, sich darum zu kümmern. Danach stand er auf, leinte seinen  Hund an und ging aus dem Salingarten.

Kurz danach befand sich die Streife der Sicherheitswacht in der Bahnhofstraße. Dort parkte gerade ein silberner Opel ein und kurz danach stieg der Fahrer auch. Es handelte sich um jene Person, die vorher von der Sicherheitswacht auch bzgl. seines Hundes angesprochen wurde. Eine Polizeistreife wurde um Unterstützung vor Ort gebeten. Die Beamten stellten beim Rosenheimer einen Alkoholwert von knapp zwei Promille fest.

Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Gegen 18.00 Uhr wurde im Bereich der Brixstraße eine Person in der Hecke liegend festgestellt. Auch hier war die Streife der Sicherheitswacht im Auftrag der Polizei unterwegs. Sie konnten einen 35-jährigen Rosenheimer feststellen. Er war gestolpert und verfing sich etwas in der Hecke. Beim Eintreffen der Ehrenamtlichen hatte er sich bereits wieder selbst befreit und wollte gerade wieder nach Hause gehen. Ein Grund für seinen Sturz könnte wohl auch gewesen sein, dass der Mann nach seiner Arbeit mit den Arbeitskollegen noch das ein oder andere Bier trank und deshalb in die Hecke fiel.

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