Bruckmühl: Salus wächst weiter

Richtfest zum Salus-Neubau - Aufträge vorwiegend an lokale Firmen

image_pdfimage_print

Bruckmühl – Am 26. Februar war es so weit. Der Rohbaudes Salus-Neubaus ist fertiggestellt und das Richtfest zum neuen Produktionsgebäude konnte gefeiert werden. Unter den rund 50 geladenen Gästen waren neben den beteiligten Handwerker und Salus Mitarbeitern auch Bürgermeister Richard Richter sowie das Planerteam mit Architekt Hartmut Hinz.

Die Feiergesellschaft versammelte sich im Hauptraum der neuen Betriebsstätte. Mit 14 Metern Gesamthöhe war es ein beeindruckender Anblick für alle Anwesenden. Bevor der traditionelle Richtspruch durch zwei Handwerker gesprochen wurde, begrüßte Salus Geschäftsführer Dr. Florian Block die Gäste. Salus investiere in das größte Bauprojekt seiner Geschichte über 15 Millionen Euro. Die verschiedenen Aufträge seien ganz überwiegend an lokale Firmen vergeben worden.

Nach über einem Jahr Bauzeit konnte man sowohl den bisherigen Zeitplan als
auch die veranschlagten Kosten einhalten. Dies sei längst nicht bei allen großen Bauvorhaben der Fall – wie aus Funk und Fernsehen bekannt. Nach dem Innenausbau wird auch die Außenfassade attraktiv nach den Plänen des Architekten Hartmut Hinz gestaltet.

Mit beeindruckenden Fakten versetzte Thomas Günter, technischer Betriebsleiter bei Salus, die Anwesenden ins Staunen: Durch den Neubau entsteht eine Nutzfläche von
6.800 Quadratmetern mit 134 Räumen. Bisher wurden 12.000 Tonnen Beton und 1.100 Tonnen Stahl verbaut. Die Handwerker werden 1.000 Steckdosen und 177 Türen einbauen sowie insgesamt 125 Kilometer Stromleitungen verlegen. Teile der Abteilungen Wissenschaft, Labor und Produktion könnten Ende des Jahres in das neue Gebäude mit modernsten Arbeitsbedingungen einziehen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielt bei Salus immer eine wichtige Rolle. Für den Neubau ist deshalb eine Photovoltaik-Anlage geplant, wie sie bereits auf vielen Salus Dächer zu finden ist. Zudem soll mit Abwärme geheizt werden, die bei der Produktion entsteht. Im Sommer wird auch mit Flusswasser gekühlt. Alle Systeme sind hocheffizient und umweltfreundlich – dazu zählen unter anderem die Wärmerückgewinnung in den Lüftungsanlagen, die Betonkernaktivierung, die Kälteerzeugung, Pumpen und die LED-Beleuchtung. Wo immer es aus hygienischen Gründen möglich ist, wird Regenwasser auch im Gebäude genutzt. Ein besonderes Highlight wird die Dachbegrünung, wofür eigens ein Biodiversitäts-Konzept ausgearbeitet wurde.

Höhepunkt der Feier war der Richtspruch durch zwei Handwerker des Bauunternehmens Pfeiffer: „…So werfe ich nach alter Sitte, das Glas hinab in eure Mitte, des Glases Scherben, der funkelnde Wein, sie sollen des Glückes Unterpfand sein. …“
Nachdem die Gläser erfolgreich zu Scherben zerbrochen waren, was traditionell Glück für den Bau verheißt, lud der Bauherr alle Gäste zu einem deftigen Mittagessen in die Salusteria.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren