Warngau: Brand auf landwirtschaftlichem Anwesen

Drei Verletzte und 500.000 Euro Sachschaden - 135 Helfer im Einsatz

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Warngau – Ein Schwerverletzter, zwei Leichtverletzte und etwa 500.000 Euro Sachschaden – so lautet die Bilanz nach einem Brand am Donnerstag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindebereich von Warngau. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden unmittelbar vor Ort von der Kriminalpolizeistation Miesbach übernommen.  

Anwohner hatten am gestrigen Donnerstag gegen 13.35 Uhr den Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in dem Weiler Rauscher gemeldet. Dort war ein Gebäudetrakt in Vollbrand geraten, in dem sich im Erdgeschoß Garagen und darüber Wohnungen befinden. 135 Helfer der umliegenden Feuerwehren aus der Region bekämpften stundenlang die Flammen und es gelang ihnen, ein Übergreifen des Feuers auf das eigentliche Wohnhaus und den Stall zu verhindern.

Ein Bewohner (31) kam mit Verdacht auf eine schwere Rauchgasvergiftung mit dem Rettungshubschrauber in ein Münchner Klinikum. Zwei weitere Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen, sie wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus in der Region gebracht. Insgesamt waren in dem Einsatz auch 70 Helfer des Roten Kreuz. Sie kümmerten sich um die Verletzten und blieben auch während der lange andauernden Löscharbeiten vor Ort.

Um die Arbeit der Feuerwehr und der übrigen Einsatzkräfte nicht zu behindern, musste ein Abschnitt der nahegelegenen Bundesstraße 472 bis in den Abend hinein komplett gesperrt werden.

Die Untersuchungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Miesbach. Die Brandfahnder der Kripo übernahmen ihre Ermittlungen vor Ort, noch während die Löscharbeiten liefen. Auch heute führen die Beamten am Brandort die Untersuchungen fort. Fest steht derzeit, dass das Feuer im Bereich der Garagen ausgebrochen war und sich dann sehr schnell auf das gesamte Gebäude ausgebreitet hatte. Der entstandene Sachschaden wird auf 500.000 Euro geschätzt.

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