A93: Zahltag bei Grenzkontrollen

Bundespolizei stoppt einen geschuten Serben - Justizschulden im vierstelligen Bereich

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A93/Rosenheim – Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Rosenheimer Bundespolizei am Dienstag einen gesuchten Serben gestoppt. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle der Traunsteiner Staatsanwaltschaft vor. Jetzt hatte der Mann die Wahl, seine Justizschulden in vierstelliger Höhe zu zahlen oder ins Gefängnis zu gehen.

In der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn überprüften Bundespolizisten die Insassen eines in Österreich zugelassenen Wagens. Ein serbischer Staatsangehöriger konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber die Beamten stießen bei ihrer Recherche im Polizeicomputer auf mehrere Fahndungsnotierungen. Das Amtsgericht Rosenheim hatte den 29-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Nötigung zu Geldstrafen von insgesamt 4.400 Euro verurteilt. Diese Summe hat er allerdings nicht gezahlt. Ersatzweise hatte das Gericht insgesamt 110 Tage Freiheitsstrafe vorgesehen.

Der Serbe, der einen festen Wohnsitz im Salzburger Land hat, entrichtete den geforderten vierstelligen Betrag. Somit blieb ihm der Gang ins Gefängnis erspart. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen – jedoch ohne Führerschein und als Beifahrer. Die Fahrerlaubnis wurde darüber hinaus zur Durchsetzung eines Fahrverbots beschlagnahmt.

 

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