Fireballs: Jetzt wird’s eng

Aiblings Regionalliga-Basketballer unterliegen Hellenen mit 67:80

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Bad Aibling – Die Saison in der 1. Regionalliga Süd-Ost neigt sich dem Ende zu – und nach der 67:80-Niederlage der Herren der Fireballs Bad Aibling am vergangenen Samstag gegen die Hellenen aus München benötigt es nun drei Siege aus den verbleibenden drei Spielen, um den unsicheren vorletzten Tabellenplatz noch zu verlassen.

Bad Aibling startete gut in die Partie, vor allem Aufbau Simon Bradaric und der von der Bank kommende Korbi Weiß sorgten beim Heimteam für die Punkte, aber die defensive Taktik der Hausherren ging nicht wie nach Wunsch auf. Das Ziel, Omari Knox und Julian Lippert zu stoppen, gelang nicht wie geplant, 16 von 22 Punkten der Hellenen gingen auf deren Konto. So ging es mit einem Rückstand von 21:22 in das zweite Viertel.

Im zweiten Abschnitt verloren die Fireballs jedoch den Zugriff auf das Spiel, die Gäste aus der Landeshauptstadt punkteten vor allem am offensiven Brett dank der zahlreichen Rebounds. In der eigenen Offensive traf man häufig die falschen Entscheidungen und machte sich somit selbst das Leben schwer. Die 7er-Rotation der Hellenen ging daraufhin mit einem 16-Punkte-Vorsprung in die Halbzeit (33:49).

Nun stellte man die Mannverteidigung um, Johannes Wießnet widmete sich dem starken Lippert, der in der zweiten Hälfte lediglich zwei Punkte erzielen konnte. Doch die zweite Achse der Hellenen, Omari Knox, zeigte vor allem in den 1-gegen-1 Situation sein Können. Oft gelang es den Fireballs, die Systeme der Griechen gut zu verteidigen, doch der US-Amerikaner war in den Einzelaktionen oftmals zu stark und verhinderte, dass die Aiblinger wieder rankommen konnten (48:64).

Im letzten Viertel zeigte sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Knox, am Ende Topscorer mit 31 Punkten, rettete ein ums andere Mal die Offensive der Hellenen, nun wurde er auch von William Bessoir (14 Punkte) unterstützt. Aibling zeigte nun defensiv wie offensiv gute Ansätze, doch die individuelle Stärke der Hellenen reichte aus, um den Vorsprung stets zweistellig zu halten. So mussten sich die Fireballs letzten Endes mit 67:80 geschlagen geben.

„Wie so oft in dieser Saison müssen wir die zweite Halbzeit mitnehmen. Nächstes Wochenende steht ein ganz wichtiges Spiel in Goldbach an, das wir gewinnen müssen und sie hinter uns lassen können. Danach können wir nach vorne gucken und sehen, was noch möglich ist. Ich traue uns definitiv zu, auch noch die letzten drei Partien zu gewinnen, dafür müssen wir aber auch kämpfen und jeder Spieler 110 Prozent geben“, äußerte sich Steffen Lautner nach dem Spiel.

 

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