Kolbermoor: Fine Sache

The Fine live am 6. April im Bistro Grammophon

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Kolbermoor – Neues Mitglied – bewährtes Konzept: The Fine sind wieder da. Die Coverband aus der Region, die sich vor allem den 50ies und 70ies widmet, hat einene3n neuen Gitarristen, und den stellen die Musiker am 6. April bei ihrem auftritt im Bistro Grammophon vor. Ab 20 Uhr gibt’s Songs aus vergangenen Zeiten, die aber bei den meisten Zuhörern noch präsent sind. Wer eintauchen will in die musikalische Vergangenheit, sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen.  

Die Konzert-, Festival- und Partyband mit Power, doch ebenso „FINEgefühl”, legte zuletzt eine längere schöpferische Pause ein, um mit dem neuen Gitarristen Jürgen Hofbauer das facettenreiche Repertoire einzuüben. Er ist ausgebildeter Lehrer an der Musikschule Rosenheim und ergänzt mit manchen „FINEheiten” den Sound der übrigen, nicht mehr ganz jungen Musiker:
Manfred Lenz, Sänger auch bei der Swingband „Jazzica” und Chef der MusikInitiative Rosenheim, Alex Mühlbauer mit Keyboard und akustischer Gitarre gestählt in diversen Coverbands, Bassist Xaver Spiess, wie der Sänger ein altersgemäßer Sproß der sehr kreativen Dekade rund um den „summer of love” sowie mit Christoph Kuchler das exakte “rhythmische Gewissen” der Band.

The FINE spielten noch in alter Besetzung u.a. beim Stadtfest Rosenheim, beim Aiblinger „Kultur im Park” vor ca. 1.000 Zuhörern oder beim “Bluwonda Festival” in Landshut vor etwa 800 Oldiefans in ausgelassener Stimmung. Wiewohl sich im Programm zahlreiche Gassenhauer finden – mit leichtem Schwerpunkt von Klassikern der Fab Four aus Liverpool -, so interpretiert The FINE aber nicht nur Gängiges. Vielmehr entdeckt das überraschte Publikum auch manch’ unbekannten Leckerbissen der großen Popgruppen der Golden Sixties. Die fünf FINEerer spannen den musikalischen Bogen u.a. von den Beatles bis zu den Rolling Stones, Joe Cocker, Eric Burdon, The Doors, The Kinks, Manfred Mann, Simon & Garfunkel oder Bob Dylan.

Die Lieder erzählen Geschichten. Vordergründig. Hintergründig. Das Leben halt. Die Musiker glauben, dass vor allem die 60er einen Zeitgeist hatten, eine Message gar. Dass Gefühle wie <Liebe> mehr als lediglich four-letter-words sind. Daß das Zeitalter des Wassermanns mehr sein kann als Astrologie. Kurz:
Musik ist mehr als eine Handvoll Töne. The Beat goes on … und sozusagen als Ergänzung gibt es zu einigen Liedern kleine interessante Hintergrundstories.
Wie der Bandname, der sich von „fein” herleitet, bereits in den Siebzigern zustande gekommen ist, wird natürlich hier nicht verraten. Oldie-Liebhaber müssen sich dazu vielmehr schon auf den Weg ins Grammophon machen …

Der Eintritt ist frei, der Hut geht durch.

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