Rosenheim: Brand in einem Hochhaus

Balkon im Wasserweg brannte - Flammen aus dem fünften Stock

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Rosenheim: Heute gegen 10.30 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer aus einem Hochhaus im Wasserweg Rauchentwicklung, auch Flammen wären zu erkennen. Sofort fuhr ein Großaufgebot der Rettungskräfte zur genannten Örtlichkeit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand brannte es im 5. Stock auf einem Balkon. Der Wohnraum wurde zumindest auch durch den entstandenen Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Eine Schadenssumme kann derzeit noch nicht beziffert, da das Schadensbild auch noch exakt erhoben werden muss.

Durch den Rettungseinsatz wurde die Ebersberger Straße in Rosenheim komplett gesperrt. Seit 12.10 Uhr ist die Straße wieder frei.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Update:

Nach derzeitigem Sachstand, konkretisieren sich die Hinweise auf einen möglichen technischen Defekt an einem Elektro-Gerät, welches auf dem Balkon gelagert war. Ob das Gerät in der Steckdose verbunden war oder nicht, ist Kernpunkt der Ermittlungen, eine zweifelsfreie Aussage ist aber derzeit noch nicht möglich.

Bei Brandausbruch waren die Wohnungsinhaber nicht vor Ort, die Feuerwehr Rosenheim musste die Wohnungstür aufbrechen, um zum Brandherd am Balkon gelangen zu können. In Zusammenarbeit mit der Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden Teile des Gebäudes evakuiert. Die ersten Löschmaßnahmen vor Ort gestalteten sich schwierig, da die Rohre und Schläuche zur Brandbekämpfung teilweise bis in den fünften Stock gelegt werden mussten. Eine Drehleiter der Feuerwehr Rosenheim wurde auf der Ebersberger Straße zur weiteren Brandbekämpfung abgestellt und eingesetzt.

Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Die Flammen griffen nicht auf den Wohnraum über, aber durch Rauch und Ruß wurde die Decken, Wände und Teile des Mobiliars in Mitleidenschaft gezogen.

Nach intensiven Lüftungsmaßnahmen des Hausflurs konnten die Bewohner gegen 12.00 Uhr wieder zurück ins Anwesen.

Die Feuerwehren aus Rosenheim und Westerndorf St. Peter war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst mit insgesamt acht Einsatzfahrzeugen.

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