Tuntenhausen: Fast wie im richtigen (Berufs)leben

Intensiv-Schnupperpraktikum bei Birmoser Werbetechnik - neues Konzept begeistert

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Tuntenhausen – Einmal ein Praktikum in einer angesehenen Firma machen, Profis über die Schulter schauen und ein paar Tage lang ins Berufsleben hineinschnuppern: Neun Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen der Region konnten dies jetzt ausgiebig nutzen und bekamen bei einem dreitägigen Intensiv-Praktikum bei Birmoser Werbetechnik einen umfassenden Einblick in das Berufsfeld eines Werbetechnikers.

Es ist zum ersten Mal, dass der angesehene Familienbetrieb Schülern etwas Derartiges anbietet. Das liegt zum einen an den großzügigen räumlichen Gegebenheiten, die hier vor den Toren Tuntenhausens nach dem Umzug aus Willing nun gegeben sind, zum anderen aber auch an der gestiegenen Nachfrage nach Schulpraktika im Unternehmen. Inhaber Christian Birmoser: „Wir haben jedes Jahr so viele Anfragen, dass wir denen gar nicht nachkommen können. Deshalb haben wir uns nun dazu entschlossen, zweimal im Jahr ein mehrtägiges Intensiv-Praktikum für interessierte Schüler anzubieten. Der Vorteil dabei: Das können wir gut vorbereiten und bieten der Praktikums-Gruppe dann auch ein geballtes Programm, bei dem sie wirklich alles mitbekommen und auch tatkräftig mithelfen können.”

So war es auch in der Faschingswoche, als zum ersten Mal diese Variante getestet wurde. Gerhard Elsner, Meister für Schilder- und Lichtreklame, und Mediendesignerin Anna Kleinmaier erklärten den Teilnehmern in einem ausgiebigen theoretischen Teil, was sich alles hinter der Bezeichnung Werbetechniker verbirgt.

Bei einer anschließenden Führung durch den Betrieb und Vorstellung der Maschinen ging es dann an die digitale Umsetzung. Und hier war dann gleich auch praktische Arbeit angesagt: Neben ersten Versuchen, Schriften von Hand zu skizzieren, durfte jeder selbst ein Logo entwerfen und zeichnerisch darstellen.  Anschließend wurden diese dann am Rechner digital erstellt. Darüber hinaus wurde den Teilnehmern gezeigt, wie früher Schilder von Hand gemalt wurden und nun mit neuester Technik hergestellt werden.

Besonderes Schmankerl: Jeder Teilnehmer durfte sich ein eigenes Schild und eine Erinnerungstasse entwerfen, was dann anschließend produziert wurde.

Nach drei interessanten und für beide Seiten schönen Tagen gab es zum Abschluss für alle Praktikanten eine Pizza, wo beim Essen das Erlebte noch besprochen wurde und woi natürlich auch noch viele Fragen gestellt wurden.

Für das Team von Birmoser Werbetechnik war dies eine Bestätigung dafür, dass ein derartiges Intensiv-Praktikum allen Beteiligten viel mehr bringt als die herkömmlichen Einzelpraktika, denn auch die neun Schülerinnen und Schüler waren begeistert. Auf Grund dieser sehr positiven Resonanz plant der Betrieb nun ein weiteres Intensivpraktikum in der letzten Sommer-Ferienwoche für eine Gruppe mit maximal 15 Teilnehmern.

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