Rosenheim: Das Herz im Takt

Kardiologie des RoMed Klinikums ausgezeichnet

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Rosenheim – Die Elektrophysiologie der Kardiologie am RoMed Klinikum Rosenheim bietet höchsten Qualitätsstandard, der nun durch das offizielle Zertifikat „Stätte der Zusatzqualifikation „Spezielle Rhythmologie“  seitens der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bestätigt wurde. „Eine Auszeichnung, die nach strengen qualitativen und quantitativen Maßstäben nur wenigen Krankenhäusern zuteilwird“, freut sich der Medizinische Direktor, Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe.

Chefarzt Dr. Martin Morgenstern ist mit der Leistung seines tatkräftigen Teams um Dr. Jan Kaufmann, Ärztlicher Leiter des Bereichs Elektrophysiologie, sowie Oberarzt Dr. Stefan Gozolits und Dr. Christophe Huber äußerst zufrieden: „Unsere Abteilung ist damit führend auf dem Gebiet der speziellen Rhythmologie und gibt Patienten die Sicherheit, dass sie von nachgewiesen erfahrenen Experten behandelt werden.“

Die klinische Elektrophysiologie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Diese umfassen eine Vielzahl von teils krankhaften Veränderungen der Erregungsbildung und -ausbreitung im Herzen mit Ursprung im Bereich der Herzvorhöfe oder Herzkammern. Mit einer elektrophysiologische Untersuchung (EPU) werden über spezielle Herzkatheter die elektrischen Ströme im Herzen gemessen und analysiert. Oft ist dann eine gezielte Verödung von Herzmuskelgewebe (Ablation) möglich mit dem Ziel, die Herzrhythmusstörung zu beenden und ein Wiederauftreten zu verhindern. Insbesondere bei der Behandlung häufiger Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern gewinnt diese Methode zunehmend an Bedeutung. Durch eine Ablation im Bereich der Lungenvenen (sog. Pulmonalvenenisolation) lassen sich gute therapeutische Ergebnisse erzielen. Das Verfahren wird am RoMed Klinikum Rosenheim seit 2017 erfolgreich durchgeführt.

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